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Kartellamt gibt grünes Licht für Beteiligung an Chip-Fabrik

Bosch, Infineon und NXP können sich an einer neuen Chip-Fabrik des taiwanischen Halbleiter-Auftragsfertigers TSMC in Dresden beteiligen. Das hat das Bundeskartellamt jetzt entschieden.

Die geopolitischen Verwerfungen der jüngeren Vergangenheit hätten gezeigt, wie wichtig gesicherter Zugang zu Halbleitern gerade auch für die deutsche Industrie sei, zitiert Reuters Kartellamtschef Andreas Mundt zur Entscheidung. Gegen die Beteiligung der Unternehmen gebe es keine kartellrechtlichen Bedenken. Das Kartellamt habe indes nicht die geplanten staatlichen Beihilfen für das Werk geprüft.

TSMC hatte im August angekündigt, für mindestens zehn Milliarden Euro ein neues Werk in Dresden zu bauen. Dafür holte sich der Konzern den deutschen Auto-Zulieferer Bosch sowie die Halbleiter-Produzenten Infineon und NXP als Junior-Partner mit ins Boot. Sie sollen sich mit jeweils zehn Prozent an dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen beteiligen.

Der Spatenstich der neuen Fabrik soll in der zweiten Jahreshälfte 2024 erfolgen, der Produktionsstart wird für 2027 angestrebt. Die in Dresden gefertigten Chips sollen zum großen Teil in Autos verbaut werden.


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2024.05.14 07:33 V22.4.46-1
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