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© ARM
Markt |

Rückenwind für Börsengang von Arm

Der britische Chip-Entwickler Arm hat den Startschuss für seinen Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq gegeben. Aus den heute bei der Börsenaufsicht der USA eingereichten Unterlagen geht hervor, dass der Umsatz von Arm im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) um ein Prozent auf 2,68 Milliarden Dollar gesunken ist, berichtet Reuters. Zuvor war das Geschäft mit Smartphones wie dem iPhone von Apple zurückgegangen.

Im Startquartal 2023/24 (Ende Juni) lag das Minus bei 2,5 Prozent, der Umsatz bei 675 Millionen Dollar. Experten sehen das leichte Umsatzminus angesichts des schwachen Smartphone-Marktes aber als positives Zeichen: Es deute darauf hin, dass Arm mehr Geld pro Chip bekomme. Mehr als die Hälfte der Lizenzeinnahmen von Arm stammen aus dem Smartphone- und Unterhaltungselektronik-Geschäft. Arm steht kurz vor dem Börsengang. Arm soll an der Nasdaq unter dem Börsenkürzel "ARM" geführt werden. Organisiert wird der größte Börsengang dieses Jahres von den Investmentbanken Barclays, Goldman Sachs, JPMorgan und Mizuho.

Zum geplanten Volumen der Emission hat sich Arm in den offiziellen Dokumenten noch nicht geäußert. Nach Reuters-Informationen wollte Softbank ursprünglich rund zehn Prozent der Aktien für acht bis zehn Milliarden Dollar verkaufen, bei einer Bewertung von 60 bis 70 Milliarden Dollar. Nun dürfte das Volumen kleiner ausfallen, nachdem die Japaner die verbleibenden 25 Prozent an Arm von ihrem eigenen Vision Fund übernommen haben. 

Softbank hatte im vergangenen Jahr versucht, Arm für 40 Milliarden Dollar an NVidia zu verkaufen, war aber an den Kartellbehörden in Europa und den USA gescheitert. Arm verdient sein Geld einerseits mit Lizenzeinnahmen und andererseits mit Gebühren für jeden einzelnen produzierten Chip, der mit seiner Technologie hergestellt wird. 


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2024.06.12 09:18 V22.4.54-2