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ABB kann Nettogewinn verdoppeln

ABB zeigt sich nach dem zweiten Quartal weiterhin optimistisch und sieht sich auf Kurs zu mehr Umsatz und operativem Gewinn im gesamten Jahr. Die Kundennachfrage sei im zweiten Quartal robust, so ABB-Chef Björn Rosengren.

Die Auftragszahlen zeigen aber auch, dass China schwächelt. Im zweitgrößten Markt des Unternehmens sanken die Bestellungen im Zweitraum April bis Juni um neun Prozent, berichtet Reuters. Die Ergebnisse von ABB werden als Indikator für die Industriekonjunktur angesehen, weil die Motoren, Antriebe, Steuerungen und Elektrifizierungsprodukte in Verkehrssystemen und Fabriken eingesetzt werden.

Ein ähnliches Bild in Deutschland. Auch hier holte der Konzern weniger Aufträge herein. Mehr Bestellungen gab es im größten Markt USA und in Indien. In Summe wuchs der Auftragseingang im zweiten Quartal auf vergleichbarer Basis unter Ausschluss von Sonderfaktoren gegenüber dem Vorjahr leicht um zwei Prozent auf 8,67 Milliarden Dollar.

Den Umsatz steigerte ABB um 17 Prozent auf 8,16 Milliarden Dollar und das operative Ergebnis um 26 Prozent auf 1,43 Milliarden. Die Ebita-Marge verbesserte sich um zwei Prozentpunkte auf 17,5 Prozent. Unter dem Strich stand mit 906 Millionen Dollar mehr als doppelt so viel Nettogewinn, unter anderem weil anders als vor einem Jahr keine Sonderkosten das Ergebnis schmälerten. 

Für das gesamte Jahr stellt der Konzern weiterhin ein Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis um mindestens zehn Prozent in Aussicht. Darauf gestützt soll sich die Ebita-Marge auf mehr als 16 Prozent verbessern.

„Um das Ergebnis des zweiten Quartals zusammenzufassen, möchte ich zunächst das vergleichbare Auftragswachstum von 2 Prozent gegenüber der hohen Vorjahresbasis und das positive Book-to-Bill-Verhältnis hervorheben. Die Kundenaktivitäten blieben erfreulicherweise das gesamte Quartal hindurch robust. Zweitens haben wir ein kräftiges Umsatzplus von 13 Prozent erzielt, gestützt auf die Abwicklung des Auftragsbestands. Drittens hat ABB sowohl mit dem operativen EBITA von 1,4 Milliarden US-Dollar als auch der operativen EBITA-Marge Rekordwerte erreicht“, so CEO Björn Rosengren.


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2024.02.13 16:53 V22.3.28-2