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© Ministry of Foreign Affairs Taiwan
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Taiwan will engere Beziehung zu Europa

Taiwan wünscht sich von den europäischen Ländern engere Beziehungen im Gegenzug für Investitionen in die Halbleiterproduktion. Das berichtet Reuters und beruft sich dabei auf Außenminister Joseph Wu.

Auslandsinvestitionen von Taiwan Semiconductor Manufacturing Corp (TSMC), dem weltgrößten Auftragsfertiger von Chips, müssen von der Regierung genehmigt werden. Das gilt auch für eine mögliche Fabrik in Deutschland, wo Dresden als Standort gehandelt wird. Taiwan werde Investitionen in Europa zwar nicht blockieren, sagte Wu. Es sei schließlich eine Entscheidung des Unternehmens, ob ein Projekt rentabel sei. Aber es sei eine "philosophische Frage", dass ein Land, welches taiwanische Hilfe wolle, breitere Beziehungen anstreben müsse. Das sei etwas, worüber man nachdenken müsse, so der Minister.

Die EU solle eine engere Zusammenarbeit mit Taiwan in Erwägung ziehen, etwa ein bilaterales Investitionsabkommen, heißt es weiter. Die Europäische Union hatte Taiwan 2015 auf die Liste der Länder gesetzt, die für ein gegenseitiges Investitionsabkommen (BIA) in Frage kommen. Allerdings hatte es seither keine Gespräche dazu gegeben. Taiwan ist zwar Mitglied der Welthandelsorganisation WTO, aber wegen seiner besonderen politischen Position von den meisten internationalen Abkommen ausgeschlossen.

Mit milliardenschweren Subventionen versucht die EU, die Halbleiterbranche in Europa zu stärken. Sie strebt an, den Anteil am Weltmarkt auf 20 Prozent zu verdoppeln. Dabei ist auch ein Werk von TSMC in Dresden im Gespräch.


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2024.04.15 11:45 V22.4.27-2
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