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© Intel Corporation
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Finanzministerium sieht keinen Spielraum bei Intel-Förderung

In den Plänen um den Bau einer modernen Chip-Fabrik in Sachsen-Anhalt sorgen Äußerungen von Bundesfinanzminister Christian Lindner für neue Spekulationen. Lindner lehnt offenbar höhere Subventionen für die in Magdeburg geplante Chip-Produktion des US-Konzerns Intel ab.

Im Haushalt sei kein Geld mehr vorhanden, hat Lindner der "Financial Times" in einem Interview gesagt. Man versuche gerade den Haushalt zu konsolidieren und nicht ihn zu erweitern. Intel wollte die Äußerungen nicht kommentieren, berichtet Reuters weiter. Das Unternehmen habe lediglich erklärt, es gebe eine Kostenlücke und es arbeite mit der Regierung daran, diese zu schließen.

Intel plant den Bau eines großen Werks in Magdeburg. Ursprünglich war von einem Investitionsvolumen von 17 Milliarden Euro die Rede. Wegen der allgemein gestiegenen Preise und den damit verbundenen höheren Bau- und Energiekosten fordert der Konzern Medienberichten zufolge aber inzwischen zehn Milliarden statt der ursprünglich geplanten 6,8 Milliarden Euro an Subventionen. Lindner hatte erklärt, dass der Bund die Rahmenbedingungen prüfen werde, zugleich aber auch betonte, dass der Staat nicht erpressbar sei.


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2024.04.15 11:45 V22.4.27-2
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