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© amy walters dreamstime.com
Markt |

Li-Cycle und Glencore kooperieren bei Batterierecycling

Li-Cycle Holdings Corp., ein Unternehmen im Bereich der Wiederaufbereitung von Lithium-Ionen-Batterien sowie Recycler von Lithium-Ionen-Batterien in Nordamerika, und Glencore International AG, Produzent, Recycler und Vermarkter von Nickel und Kobalt für die Herstellungvon Lithium-Ionen-Batterien, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam die Machbarkeit einer Hub-Anlage in Portovesme in Italien zu untersuchen und die Hub-Anlage später zu entwickeln.

Der Portovesme-Hub soll wichtige Batteriematerialien wie Nickel, Kobalt und Lithium aus recycelter Batteriemasse erzeugen. Er werde die moderne hydrometallurgische Technologie von Li-Cycle nutzen und damit der größte Hersteller von nachhaltigen Batterieprodukten in Europa werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Metallurgiekomplex Portovesme auf Sardinien umfasst den Angaben nach eine Blei-Zink-Hütte und eine hydrometallurgische Anlage, die 1929 erstmals in Betrieb genommen wurde. Der Standort Portovesme verfüge über eine umfangreiche Infrastruktur einschließlich Hafenzugang, Versorgungseinrichtungen, Verarbeitungsanlagen aus der hydrometallurgischen Anlage und erfahrenen Arbeitskräften.

Li-Cycle und Glencore werden innerhalb von 60 Tagen nach dieser Ankündigung gemeinsam eine definitive Machbarkeitsstudie für dieses Projekt in Angriff nehmen. Die Fertigstellung der DFS ist für Mitte 2024 geplant. Vorbehaltlich einer endgültigen Investitionsentscheidung der Parteien geht das Projekt in die Umsetzung, wobei die Inbetriebnahme des Portovesme-Hubs für Ende 2026 bis Anfang 2027 vorgesehen ist.

Li-Cycle und Glencore beabsichtigen außerdem, ein 50/50-Joint-Venture zu gründen, das einen Teil des bestehenden Glencore-Metallurgiekomplexes in Portovesme für die Schaffung des Portovesme-Hubs umnutzen würde. Dies würde einen kosteneffizienten und zügigen Entwicklungsplan ermöglichen. Das Projekt sieht auch eine wettbewerbsfähige, langfristige Finanzierung durch Glencore vor, um den Anteil von Li-Cycle an den Kapitalinvestitionen zu finanzieren.

Nach seiner Inbetriebnahme soll der Portovesme-Hub eine Verarbeitungskapazität von 50.000 bis 70.000 Tonnen schwarzer Masse pro Jahr erreichen, was bis zu 36 GWh Lithium-Ionen-Batterien entspricht. Die schwarze Masse, die im Portovesme-Hub verarbeitet wird, soll aus dem wachsenden Spoke-Netzwerk von Li-Cycle in Europa und über das kommerzielle Netzwerk von Glencore geliefert werden. Der Portovesme-Hub sei voraussichtlich die erste Anlage dieser Art und Größenordnung in Europa, die in Betrieb genommen wird. 

„Der geplante Portovesme-Hub ist ein wegweisendes Projekt für die europäische Batterierecycling-Industrie und wird voraussichtlich die größte Quelle für recyceltes Lithium in Batteriequalität auf dem Kontinent sein. Wir freuen uns darauf, unsere globale strategische Partnerschaft mit Glencore zu erweitern und auf unseren Erkenntnissen aus dem Rochester-Hub aufzubauen“, sagt Tim Johnston, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Li-Cycle.

„Dieses Projekt in Kombination mit unserer bestehenden Präsenz in der Primärversorgung und im Recycling von Batteriemetallen unterstreicht unser Ziel, der bevorzugte Partner für die europäische Batterie- und Elektrofahrzeugindustrie zu werden. Dies ist außerdem ein wichtiger Schritt in unserer Zusammenarbeit mit Li-Cycle, einem bevorzugten Partner im Bereich des Recyclings von Lithium-Ionen-Batterien“, so Kunal Sinha, Global Head of Recycling, Glencore.


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2024.04.15 11:45 V22.4.27-2
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