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Komponenten | 22 MĂ€rz 2006

Intel und Spoerle via RosettaNet verbunden

Mit der Implementierung des Partner Interface Processes „PIP3A4“ des RosettaNet-Konsortiums zur Bildung eines branchenĂŒbergreifenden Kommunikationsstandards zum automatisierten Austausch von GeschĂ€ftsdokumenten, stimmen SPOERLE ELECTRONIC und Intel die Abwicklung ihres Bestellverlaufs aufeinander ab.
Durch die nun erstellte Anbindung ĂŒber RosettaNet entfĂ€llt die doppelte Eingabe der AuftrĂ€ge im Vertriebssystem des Distributors und dem Extranet des Herstellers, so dass die Bestelldaten schneller erfasst und weiterverarbeitet werden können. Ferner vermeidet die RosettaNet-Neuanbindung „PIP3A4“ potentielle Fehleingaben bei der manuellen Bearbeitung einer Bestellung, wodurch die DatenqualitĂ€t gesichert und zeitliche Vorteile geschöpft werden können. Dies ist die erste Zusammenarbeit beider Unternehmen im Rahmen des offenen Standards, der seit rund acht Jahren E-Business-Konzepte fĂŒr den Business-to-Business Bereich in der Elektronik verarbeitenden Industrie definiert. „Bis zum heutigen Tage waren mindestens drei Arbeitsschritte notwendig, um eine Bestellung bei Intel zu platzieren“, erzĂ€hlt Matthias Hutter, Marketing Manager Semiconductor bei SPOERLE ELECTRONIC „Hat sich einer unserer Kunden fĂŒr einen Artikel von Intel entschieden, der nicht auf Lager liegt, erfolgt eine Meldung an das Produktmarketing. Der zustĂ€ndige Sacharbeiter gibt die Order in das SPOERLE-System ein, worauf er eine Bestellnummer erhĂ€lt. Mit dieser“, so Hutter, „wurde bisher die Ware ĂŒber das Extranet von Intel bestellt. Bei erfolgreicher Eingabe wurde uns anschließend eine BestĂ€tigungsnummer zugestellt, die dann wieder manuell der Bestellung im SPOERLE-System zugeordnet werden musste.“ Dieser Vorgang dauerte, je nach Auslastung der EDV, unter UmstĂ€nden mehrere Minuten. Dementsprechend konnte sich der Bestellablauf bei grĂ¶ĂŸeren Produktpaketen unangenehm in die LĂ€nge ziehen. Durch die nun erfolgte Umstellung der Warendisposition auf Basis von RosettaNet entfĂ€llt die doppelte Eingabe der AuftrĂ€ge beim Distributor und Hersteller. „Ab sofort reicht es aus, die Ware ĂŒber das SPOERLE-System zu bestellen. Die Übertragung der Daten zu Intel auf XML-Basis und RĂŒckmeldung der BestĂ€tigung im Rahmen der PIP3A4 erfolgt automatisch in „Real Time“ innerhalb weniger Sekunden“, freut sich Hutter. Dadurch ist es dem Produktmarketing möglich, noch schneller und zielgerichteter als bisher die Vertriebsmitarbeiter bei der Bestellabwicklung von Intel-Artikeln zu unterstĂŒtzen. Ein weiterer positiver Effekt ergibt sich durch die Minderung von Fehlerquellen. Matthias Hutter: „Da die Bestellungen zuvor dreimal manuell in die Systeme eingetragen wurden, konnten Fehler nie ganz ausgeschlossen werden. Zahlendreher treten selbst bei aufmerksamster Arbeit hin und wieder auf. Dies zog unter UmstĂ€nden langatmige Korrekturen nach sich, die wichtige Ressourcen banden.“ Matthias Hutter ist sich sicher, mit der nun implementierten Lösung die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen SPOERLE und Intel weiter zu verstĂ€rken. Erst kĂŒrzlich verlieh der weltweit grĂ¶ĂŸte Hersteller von Halbleitern seinem autorisierten Distributor SPOERLE den „Intel Communications Sales Organisation“-Award fĂŒr das höchste Wachstum an Design-Wins in dem Zeitraum zwischen Februar und September 2005.
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2019.02.19 15:52 V12.2.2-1