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© Hella
Markt |

HELLA erwartet für 2023 Rekordumsatz

Der unter der Dachmarke FORVIA agierende Automobilzulieferer HELLA hat seine vorläufigen Ergebnisse für das Rumpfgeschäftsjahr 2022 (1. Juni bis 31. Dezember 2022) sowie den Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 bekanntgegeben. Im Rumpfgeschäftsjahr 2022 hat HELLA demnach einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

In einer Pressemitteilung heißt es weiter, dass das bereinigte operative Ergebnis 222 Millionen Euro betrage, die adjusted EBIT-Marge liege bei 5,0 Prozent (Geschäftsjahr 2021/2022: 4,4 Prozent). Der bereinigte Free Cashflow aus operativer Tätigkeit beläuft sich auf 83 Millionen Euro. 

„Im Rumpfgeschäftsjahr 2022 haben wir einen soliden Geschäftsverlauf verzeichnet und mit einem Auftragseingang von rund 7 Milliarden Euro erneut zahlreiche technologiestarke, großvolumige Kundenprojekte gewonnen. Verbessert haben sich wie erwartet auch Profitabilität und Cashflow. Weiterhin hohe Kostenbelastungen bei Material, Energie und Logistik konnten wir durch die Weitergabe von Preissteigerungen sowie effizientes Steuern unserer Kostenstrukturen erfolgreich abfedern“, so Michel Favre, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2022 beträgt der Umsatz in der Business Group Licht 2,1 Milliarden Euro. Vor allem im chinesischen Markt habe sich das Lichtgeschäft erfolgreich entwickelt, auch durch Serienanläufe, die nun weiter hochgelaufen sind. Das operative Ergebnis (EBIT) beläuft sich auf 44 Millionen Euro, die EBIT-Marge verbessert sich auf 2,1 Prozent (Geschäftsjahr 2021/2022: 0,4 Prozent).

In der Business Group Elektronik beläuft sich der Umsatz auf 1,9 Milliarden Euro. Beigetragen hat hierzu das Geschäft mit Energiemanagement, Karosserieelektronik, Sensorik und Aktuatorik. Das EBIT beträgt 124 Millionen Euro, die EBIT-Marge hat sich auf 6,5 Prozent gesteigert (Geschäftsjahr 2021/2022: 5,5 Prozent).

Die Business Group Lifecycle Solutions erwirtschafte einen Umsatz von 0,6 Milliarden Euro. Erfolgreich war das Ersatzteilgeschäft in wesentlichen Ländermärkten; das Nutzfahrzeuggeschäft verzeichnete eine hohe Nachfrage bei Herstellern von Landmaschinen, Trucks und Trailern. Das EBIT beträgt 58 Millionen Euro, die EBIT-Marge liegt bei 10,1 Prozent (Geschäftsjahr 2021/2022: 12,4 Prozent).

Für das Geschäftsjahr 2023 (1. Januar bis 31. Dezember 2023) geht HELLA davon aus, einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz zwischen rund 8,0 und 8,5 Milliarden Euro zu erzielen. Für die Operating Income-Marge wird ein Wert zwischen rund 5,5 und 7,0 Prozent prognostiziert. Im Hinblick auf den Netto Cashflow im Verhältnis zum Umsatz erwartet HELLA einen Zielwert von in etwa 2 Prozent. 

„Wir erwarten, dass die Volatilitäten im Marktumfeld weiter anhalten. Gerade mit Blick auf unser solides Auftragsbuch bleiben wir aber optimistisch für die Zukunft. Daher gehen wir davon aus, 2023 einen Rekordumsatz zu erzielen und erstmalig einen Umsatz von über 8 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Dies zeigt, dass wir die Marktentwicklung in den für uns wesentlichen Regionen deutlich übertreffen werden. Zudem erwarten wir eine solide Verbesserung unseres Operating Income und des Netto Cashflows“, sagt HELLA CEO Michel Favre. 


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