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Infineon: „Kurs halten in schwierigem Fahrwasser"

Die Infineon Technologies AG hat das Ergebnis für das am 31. Dezember 2022 abgelaufene erste Quartal des Geschäftsjahres 2023 bekannt gegeben. Infineon halte in schwierigem Fahrwasser Kurs und habe das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres sehr profitabel abgeschlossen, berichtet Infineon.

Auch in einem schwächeren gesamtwirtschaftlichen Umfeld zeigten sich wesentliche Teile des Geschäfts robust, wird Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon in dem Bericht zitiert.

„Insbesondere die Energiewende und der Ausbau der Elektromobilität sorgen für einen anhaltend hohen Bedarf nach unseren Lösungen für industrielle und automobile Anwendungen. Dagegen sehen wir in Bereichen wie Smartphones, PCs und Rechenzentren eine deutlich schwächere Nachfrage. Wir navigieren in diesen herausfordernden Zeiten weiter umsichtig und stellen uns flexibel auf die Marktdynamik ein. Unter dem Strich erhöhen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr währungsbereinigt leicht“, sagt Jochen Hanebeck.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 betrug der Konzernumsatz 3.951 Millionen Euro. Gegenüber dem Umsatz im Vorquartal von 4.143 Millionen Euro betrug der Rückgang 5 Prozent. In den Segmenten Automotive (ATV), Industrial Power Control (IPC) und Power & Sensor Systems (PSS) verminderte sich der Umsatz, während er im Segment Connected Secure Systems (CSS) anstieg. Der im Vergleich zum Vorquartal etwas schwächere US-Dollar hatte einen leicht negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung.

Die Bruttomarge stieg im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 47,2 Prozent nach 44,4 Prozent im Vorquartal. Die bereinigte Bruttomarge ver­besserte sich ebenfalls und betrug 49,2 Prozent nach 46,3 Prozent im Vorquartal.

Das Segmentergebnis stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 auf 1.107 Millionen Euro nach 1.058 Millionen Euro im Vorquartal. Die Segmentergebnis-Marge erreichte 28,0 Prozent nach 25,5 Prozent im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres. Die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal sei im Wesentlichen auf positive Preis- und Mix-Effekte zurückzuführen.

Das nicht den Segmenten zugeordnete Ergebnis betrug im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 minus 141 Millionen Euro nach minus 138 Millionen Euro im Vorquartal. Von dem Gesamtbetrag entfielen minus 76 Millionen Euro auf die Umsatzkosten, minus 53 Millionen Euro auf die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten sowie minus 10 Millionen Euro auf die Forschungs- und Entwicklungskosten.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 auf 966 Millionen Euro nach 920 Millionen Euro im Vorquartal. Das Finanzergebnis betrug im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres minus 24 Millionen Euro nach minus 33 Millionen Euro im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2022.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2023 erwartet Infineon bei einem angenommenen USD/EUR-Wechselkurs von 1,05 einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro. Trotz eines unterstellten ungünstigeren EUR/USD-Wechselkurses wird für das Geschäftsjahr 2023 weiterhin ein Umsatz von 15,5 Milliarden Euro plus oder minus 500 Millionen Euro erwartet. Dies entspricht einem Wachstum von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

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