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Chip-Hersteller Intel erwartet Verluste

Der Rekordeinbruch der PC-Absätze belastet den Umsatz von Intel deutlich stärker als erwartet und dürfte den Konzern im laufenden Quartal in die roten Zahlen drücken, das berichtet Reuters. Nach der Vorlage der Quartalsbilanz und einer pessimistischen Prognose rutschte die Intel-Aktie zwischenzeitlich um sieben Prozent ab.

Die Erlöse von Intel gingen im vierten Quartal demnach um 32 Prozent auf 14 Milliarden Dollar zurück. Analysten hätten im Schnitt 14,46 Milliarden Dollar erwartet. Für das erste Quartal stellte Intel ein Umsatzvolumen von 10,5 bis 11,5 Milliarden Dollar in Aussicht. Statt des eines bisher erwarteten bereinigten Gewinns von 24 Cent je Aktie im ersten Quartal prognostiziert Intel nun einen Verlust von 15 Cent. Intel-Chef Pat Gelsinger sagte der Nachrichtenagentur Reuters, er erwarte eine der größten Wertberichtigungen des Lagerbestands, die man in der Branche jemals gesehen habe. Das beeinflusse die Erwartungen an das laufende Quartal erheblich.

Die schwachen Zahlen setzen auch ein Fragezeichen hinter die ehrgeizigen Investitionspläne des Konzerns. Allein in Europa will Intel 80 Milliarden Euro in neue Fabriken stecken, eine davon in Magdeburg. Gelsinger hatte bereits vor Monaten für 2023 ein Sparziel von drei Milliarden Dollar ausgegeben. Er hatte dabei auch Entlassungen signalisiert, ohne jedoch Details zu nennen. 

Deutlich besser lief es für die Intel-Tochter Mobileye. Der Anbieter von Fahrassistenz-Systemen steigerte den Umsatz im abgelaufenen Quartal überraschend stark um knapp 60 Prozent auf 565 Millionen Dollar. 


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2024.02.13 16:53 V22.3.28-1
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