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© Intel Corporation
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Minister Schulze sieht Intel-Start nicht gefährdet

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) blickt weiter optimistisch auf die geplante Ansiedlung des US- Chipherstellers Intel in Magdeburg. Er sehe einen Produktionsstart 2027, spätestens 2028 nicht gefährdet, hat Schulze in einem Interview der “Magdeburger Volksstimme“ gesagt.

Für das Land und die beteiligten Kommunen gelte weiterhin höchstes Tempo. Man müsse alles so vorbereiten, dass man bereit sei, wenn Intel das Startsignal gibt. Die Erschließung des Hightechparks koste das Land in den kommenden zehn Jahren geschätzt 500 Millionen Euro, heißt es in dem Bericht weiter. In einer ersten Ausbaustufe sollen zwei Halbleiterwerke gebaut werden, mehrere Tausend Arbeitsplätze könnten entstehen.

Intel hatte kürzlich betont, man stehe zu den Investitionsplänen und 2024 als mögliches Jahr für den Baustart genannt. Zudem rückte das Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Magdeburg in den Fokus. Es geht dabei um die Energie- und Baukosten sowie um Personal. Intel-Vorstand Keyvan Esfarjani hatte kürzlich in einem Interview mit “Zeit online“ gesagt, Deutschland habe seine eigenen Experten dafür, die wüssten, wie man die Energiepreise wieder auf unter 6 bis 8 Cent bekomme. Er könne nur sagen, eine Chipfabrik mit Strompreisen von 50 Cent je Kilowattstunde sei definitiv nicht wettbewerbsfähig (Evertiq berichtete).

Wirtschaftsminister Schulze bezeichnete die Forderung in dem Bericht der “Magdeburger Volksstimme“ als verständlich. Intel brauche Planungssicherheit. Und in vielen Regionen der Welt sei Energie deutlich günstiger. In einer Taskforce in Berlin würden die Fragen diskutiert. Bei den Energiekosten sei man auf einem guten Weg. Er denke, dass ein Preis von um die zehn Cent machbar sei, so der Minister.


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2024.06.13 13:49 V22.4.55-2