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© Tesla Inc. Markt |

Gewerkschaft kritisiert Arbeitsbedingungen bei Tesla

Bei Tesla in Grünheide gibt es Kritik an den Arbeitsbedingungen. Vertreter der IG Metall haben eine Belastung der Beschäftigten durch das Schichtsystem sowie das Fehlen eines Tarifvertrags bemängelt.

Auf ihrer jährlichen Pressekonferenz erklärte die IG Metall, dass immer mehr Arbeitnehmer über längere Arbeitszeiten und wenig Freizeit berichteten. Die Beschäftigten hätten auch zunehmend Angst, ihre Arbeitsbedingungen offen anzusprechen, weil sie mit ihren Arbeitsverträgen Vertraulichkeitsvereinbarungen unterschreiben müssten, so die IG Metall. Die Mitarbeiter von Tesla hätten mit großem Enthusiasmus für das Projekt ihre Arbeit aufgenommen. Im Laufe der Zeit beobachten die Gewerkschaft aber, dass diese Begeisterung nachlasse, so Irene Schulz von der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Und weiter: Tesla tue nicht genug, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und lasse zu wenig Zeit für Freizeit, Familie und Erholung.

Inzwischen hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach das Unternehmen zu Verbesserungen aufgerufen, berichtet das Handelsblatt. Tesla sei der einzige Autohersteller in Deutschland ohne einen Tarifvertrag, wird der Autobauer kritisiert. Laut IG Metall würden viele Beschäftigte fürchten, bei der Arbeit digital überwacht zu werden.

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2023.01.25 00:30 V20.12.1-1