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Komponenten | 07 Dezember 2007

Schaffner Gruppe schließt Neuausrichtung ab

Die schweizerische Schaffner Gruppe hat die Neuausrichtung des Unternehmens abgeschlossen und sieht sich in den weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereichen bei Umsatz und RentabilitĂ€t wieder auf Zielkurs.
Schaffner steigerte den Nettoumsatz der weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereiche im GeschĂ€ftsjahr 2006/2007 um 23,6 Prozent auf CHF 170,3 Mio. (2005/2006: CHF 137,8 Mio.). Bereinigt um WĂ€hrungseinflĂŒsse betrug die Zunahme 20,3 Prozent. Der Auftragseingang nahm gleichzeitig um 23,3 Prozent auf CHF 174,3 Mio. (CHF 141,4 Mio.) zu, das Book-to-Bill-VerhĂ€ltnis betrug 1,02 (1,03). In den weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereichen wurde das Nettoergebnis auf CHF 7,6 Mio. (CHF 6,5 Mio.) gesteigert. Der EBIT der weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereiche der Schaffner Gruppe blieb mit CHF 10,2 Mio. (CHF 10,1 Mio.) konstant, und die EBIT-Marge von 6,0 Prozent (7,4%) entsprach den Erwartungen. Der RĂŒckgang der betrieblichen RentabilitĂ€t gegenĂŒber dem Vorjahr begrĂŒndet sich hauptsĂ€chlich mit einem schwachen ersten Semester mit einer EBIT Marge von 4,2 Prozent wegen Remanenzkosten aus dem aufgegebenen Testsystems-GeschĂ€ft, einem schwachen ersten Quartal im Automotive-GeschĂ€ft, Anlaufkosten fĂŒr neue Produkte in Schanghai sowie einer Materialkostenteuerung, die erst verzögert kompensiert werden konnte. Eine deutliche EBIT-Verbesserung im zweiten Semester auf 7,5 Prozent sowie die positive Entwicklung des Finanzergebnisses ermöglichte in Verbindung mit einer niedrigen Steuerquote von gut 21 Prozent eine Steigerung des Nettoergebnisses aus weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereichen um 16,5 Prozent auf CHF 7,6 Mio. (CHF 6,5 Mio.). Die nicht weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereiche erzielten einen Nettoumsatz von CHF 15,9 Mio. und – geprĂ€gt von Kosten im Zusammenhang mit den Verkaufstransaktionen und RĂŒckstellungen fĂŒr verbliebene Risiken aus den nicht weitergefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereichen – ein Nettoergebnis von CHF –2,2 Mio. (CHF –2,9 Mio.). Neben den traditionell starken Schaffner-AbsatzmĂ€rkten wie der Industrieelektronik und der Telekommunikation eröffnet die Verbindung von EMV und Power-Quality nachhaltiges Potenzial in wachstumsstarken MĂ€rkten wie Erneuerbare Energien und Motor Drives, die zusammen im GeschĂ€ftsjahr 2006/2007 bereits 31 Prozent zum Gruppenumsatz bei­steuerten. Da Schaffner-Komponenten bei der Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Quellen in Stromnetze eine elementare Bedeutung zukommt, besteht eine hohe Korrelation zwischen der InvestitionstĂ€tigkeit in Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraftwerke und dem Marktpotenzial der Schaffner Gruppe. Als Folge der konsequent umgesetzten Reorganisation leisteten erstmals auch die Automotive-Produkte einen positiven Ergebnisbeitrag. In der geografischen Umsatzaufteilung widerspiegeln sich die große Bedeutung des traditionell starken Markts Europa sowie die hohe Wachstumsdynamik der asiatischen MĂ€rkte. Unter dem Einfluss der Akquisition von Jacke betrug der Umsatzanteil Europas knapp drei Viertel. Die asiatischen MĂ€rkte steuerten mit einer organischen Umsatzsteigerung von rund einem Drittel bereits 17 Prozent zum Gruppenumsatz bei; 9 Prozent stammten aus den USA. Um fĂŒr weiteres organisches Wachstum in China gerĂŒstet zu sein, wurde sowohl die ProduktionskapazitĂ€t als auch der Mitarbeiterstab mit einer Zunahme von 296 auf 554 Personen in Shanghai deutlich ausgeweitet. Die maßgeblichen MittelzuflĂŒsse der letzten zwei Jahre aus dem Verkauf der Division Testsystems und der Liegenschaften in Luterbach ermöglichten eine Reduktion der Nettoverschuldung der Gruppe auf CHF 20,6 Mio. (CHF 39,1 Mio.), und das VerhĂ€ltnis der Nettoverschuldung zum Eigenkapital (Gearing) verbesserte sich auf 0,40 (0,77). Die flĂŒssigen Mittel nahmen deutlich auf CHF 28,8 Mio. (CHF 9,0 Mio.) zu und entsprachen 19.6 Prozent (6,4%) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote blieb mit 35,1 Prozent (36,0%) stabil.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1