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© Brose Markt |

Autozulieferer Brose macht wieder Gewinn

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe Brose die Kehrtwende geschafft. Nach dem erstmaligen Betriebsverlust im vergangenen Jahr wird der Zulieferer 2022 wieder ein positives Ergebnis erwirtschaften. Dennoch seien weiterhin große Anstrengungen nötig, um das für die kommenden Jahre geplante Wachstum profitabel zu gestalten.

Für 2022 rechnet Brose mit einem Umsatz von mehr als 7,4 Milliarden Euro, rund 2 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Neben der Konsolidierung des im Januar gestarteten Gemeinschaftsunternehmens Brose Sitech und einem größeren Produktionsvolumen würden hohe Inflations- und Wechselkurseffekte zu dieser Entwicklung beitragen, heißt es von dem Unternehmen.

„Dennoch belasten die gestiegenen Kosten vor allem bei Rohmaterialien, Halbleitern und Energie unser Ergebnis massiv. Das klare Bekenntnis der Gesellschafter, Brose langfristig als selbstständiges Familienunternehmen erhalten zu wollen, ist ein starkes Fundament in diesen turbulenten Zeiten“, sagt Ulrich Schrickel, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Um die Produktivität insbesondere in den Verwaltungsfunktionen zu erhöhen, werde die Aufbau- und Ablauforganisation kontinuierlich mittels Lean-Methoden optimiert. Gleichzeitig sei es unabdingbar, die erwarteten Mehrkosten an unsere Kunden weiterzugeben und entsprechende Preiserhöhungen durchzusetzen.

Zur Unterstützung der Mitarbeiter vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten hat das Familienunternehmen die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000,- Euro sowie eine deutliche Entgelterhöhung an allen deutschen Standorten beschlossen. Demnach steigen die Löhne und Gehälter ab Juni 2023 um 5,2 Prozent und ab Mai 2024 um 3,3 Prozent.

Bei einer weltweit stabilen Fahrzeugproduktion könnte der Umsatz von Brose bis 2025 auf rund 10 Milliarden Euro steigen, heißt es weiter. Grundlage dafür ist eine erfolgreiche Akquisitionstätigkeit. Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen unter anderem strategische Aufträge bei elektrischen Schließsystemen, Kühlerlüftermodulen und Vordersitzstrukturen. 

Für den Ausbau der weltweiten Standorte und Produktionsanlagen genehmigten die Gesellschafter Investitionen in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro für 2023. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Euro investiert werden. Mehr als die Hälfte davon fließt demnach nach Europa, jeweils rund ein Viertel nach Amerika und nach Asien.

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2023.01.25 00:30 V20.12.1-2
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