Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© VARTA Markt |

Varta holt sich Sanierungs-Experten ins Haus

Der neue Varta-Chef Dr. Markus Hackstein hat sich Sanierungsexperten von Boston Consulting ins Haus geholt, um den unter Druck geratenen Batteriehersteller wieder auf Kurs zu bringen. Hackstein äußerte sich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Materialkosten würden rund 400 Millionen Euro im Jahr betragen, sagt der Manager in dem Zeitungsbericht. Sie seien im Jahresverlauf um 25 Prozent gestiegen und machten inzwischen 50 Prozent der Gesamtkosten aus. Berater würden Varta nun unterstützten, um die Materialkosten zu senken. Weiter heißt es in dem FAZ-Artikel, Varta sei kein Fall für den Insolvenzverwalter. Man sei solide aufgestellt und habe die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Zudem sei das Management mit den Banken in enger Abstimmung, um die Finanzierungen stabil und sicher zu halten

Der Umsatz des VARTA AG-Konzerns ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 zum Vorjahresvergleichszeitraum um 8,3 Prozent von 622,3 Millionen Euro auf 570,7 Millionen Euro gesunken. Das bereinigte EBITDA ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 182,5 Millionen Euro um 63,6 Prozent auf 66,4 Millionen Euro gesunken. 

„Die Unternehmenssituation ist nach wie vor herausfordernd in einem für uns alle angespannten wirtschaftlichen Umfeld. Umfangreiche Lösungskonzepte und Maßnahmen sollen VARTA für die wichtigen Zukunftsmärkte richtig positionieren. Ein klarer Fokus ist dabei der Wachstumsmarkt der Energiespeicherlösungen. Hier stellen wir uns stark auf, um die ungebrochen hohe Nachfrage bedienen zu können“, so Dr. Markus Hackstein.

Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2023.01.25 00:30 V20.12.1-1
Anzeige
Anzeige