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Komponenten | 05 Dezember 2007

Siemens gründet zweites Joint Venture mit russischem Elektrozavod

Siemens Power Transmission and Distribution (PTD) hat mit Elektrozavod, einem der fĂŒhrenden russischen Elektrounternehmen, Ende November 2007 das zweite Joint Venture gegrĂŒndet.
An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen „Siemens High Voltage Products GmbH“ mit Sitz in Ufa, der Hauptstadt der russischen Republik Bashkortostan am Rand des Urals und einer der drei Fertigungsstandorte Elektrozavods, ist Siemens mit 51 Prozent beteiligt. Ziel ist die gemeinsame Produktion und Vermarktung von Hochspannungsschaltprodukten wie Leistungsschalter, Trennschalter sowie kompakte Schaltmodule wie der Dead-Tank Compact von Siemens. Damit soll die Marktposition beider Partner in Russland verbessert und das GeschĂ€ft dort weiter ausgebaut werden. Das erste Joint Venture grĂŒndeten Elektrozavod und Siemens im Juni 2007, um gemeinsam Projekte mit Hochspannungsschaltanlagen abzuwickeln. In das neue Gemeinschaftsunternehmen bringt Siemens sein Produkt- und Fertigungs-Know-how sowie sein Portfolio an Hochspannungsleistungsschaltern, Trennschaltern und Schaltmodulen ein. Der Anlagenbauer Elektrozavod und grĂ¶ĂŸter Hersteller von Transformatoren in Russland, stellt seine Markterfahrung sowie sein gut ausgebautes Vertriebsnetz im Lande zur VerfĂŒgung. Zudem erweitert Elektrozavod durch das Joint Venture sein Produktportfolio, das im Wesentlichen aus Transformatoren, Drosselspulen und die nötigen Schalteinrichtungen dafĂŒr besteht. Das Joint Venture wird Anfang 2008 seine Arbeit aufnehmen. „Gemeinsam mit unserem Partner, der auf dem russischen Markt bestens etabliert ist, werden wir dort unser GeschĂ€ft mit Produkten der Hochspannungsschalttechnik weiter ausbauen können“, sagte Dr. Christian Urbanke, Bereichsvorstand bei Siemens Power Transmission and Distribution (PTD). „Wir werden unsere StĂ€rke als Anlagenbauer und eines der fĂŒhrenden Elektrotechnikunternehmen in Russland im Rahmen dieses Joint Ventures mit Siemens, seines Know-hows und seiner Hochspannungsschalttechnik noch besser als bisher unter Beweis stellen können“, so Elektrozavod-Chef Leonid Makarevitsch.
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