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© SMIC Komponenten |

USA wollen Sanktionen gegen chinesische Chips mildern

Nach Widerstand aus der Wirtschaft schwächen die USA geplante Verschärfungen für die Verwendung chinesischer Computerbauteile möglicherweise ab. Dies geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.

Es sei das jüngste Beispiel für Bemühungen der US-Industrie, Vorschläge, die den chinesischen Technologiesektor treffen sollen, mit Verweis auf höhere Kosten zu verwässern. Im konkreten Fall geht es demnach um Beschränkungen für die Verwendung von in China hergestellten Computerchips. Der Demokrat Chuck Schumer und der Republikaner John Cornyn hatten im September ein Vorhaben vorgestellt, das von US-Bundesbehörden und ihren Auftragnehmern verlangt hätte, keine Halbleiter mehr zu verwenden, die vom chinesischen Unternehmen SMIC hergestellt werden. Gleiches sollte für Chips der chinesischen Speicherchip-Hersteller YMTC und CXMT gelten.

Der Text einer neuen Version des Vorhabens vom 1. Dezember verbietet den Auftragnehmern nun nicht mehr, die betreffenden Chips zu verwenden und verschiebt die Frist für die Einhaltung der Vorschriften von den in der ersten Version vorgesehenen sofortigen oder zweijährigen Umsetzungsfristen auf fünf Jahre, berichtet Reuters weiter. Die ursprüngliche Version war unter anderem von der Handelskammer kritisiert worden. Sie erklärte, dass es für Unternehmen kostspielig und schwierig wäre, festzustellen, ob SMIC die in einer Vielzahl von Elektronikprodukten enthaltenen Chips hergestellt hat. 

Die von SMIC hergestellten Chips sind in Handys, Autos und Elektrogeräten zu finden. Die Chips seien in der Regel nicht mit den Namen des Herstellers gekennzeichnet. 

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2023.01.25 00:30 V20.12.1-2
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