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© hannu viitanen dreamstime.com Komponenten | 23 November 2022

Sony steckt 70 Millionen US-Dollar in thailändisches Projekt

Der Sony-Konzern wird ein Halbleiterwerk in Thailand errichten, um die Produktionskosten zu senken und eine widerstandsfähige Versorgungskette für Notfälle aufzubauen. Sony wolle seine weltweiten Produktionsstandorte breiter streuen, berichtet die japanische Zeitung Nikkei.

Sony Semiconductor Solutions will demnach umgerechnet rund 70,7 Millionen US-Dollar in den Bau eines neuen Gebäudes auf dem Gelände eines Produktionsstandortes in Zentralthailand investieren. Die Arbeiten seien bereits am Laufen. Die Anlage soll im März 2025 endenden Geschäftsjahr in Betrieb gehen.

In der neuen Anlage wird eine Art Bildsensor hergestellt, der von teilautomatisierten Autos zur Erkennung von Fußgängern und Hindernissen verwendet wird. Nach dem Bau des Werks werde sich der Produktionsumfang von Sony in Thailand um 70 Prozent erhöhen. Das Unternehmen werde 2.000 Mitarbeiter für das Werk einstellen, heißt es in dem Blatt.

Das Front-End-Verfahren zur Herstellung von Schaltkreisen auf Wafern soll in Japan erfolgen. Im thailändischen Werk werden die Wafer zu dünnen Chips weiterverarbeitet, die dann mit Harz überzogen werden.

Während der erste Prozess ein hohes Maß an Fachwissen erfordere, seien für den zweiten Prozessschritt viele Arbeitskräfte zur Bedienung der Maschinen erforderlich. Um wettbewerbsfähig zu sein, sei es wichtig, die Arbeitskosten niedrig zu halten. Daher sei es von Vorteil, in Thailand zu produzieren, wo die Arbeitskosten relativ niedrig seien.

Sony wickelt derzeit den Großteil der Front- und Back-End-Prozesse für Automobilsensoren in seinen Werken in Japan ab. Das Unternehmen plant nun, sich in Japan auf die Front-End-Verarbeitung zu konzentrieren und den Rest den thailändischen Betrieben zu überlassen.

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-1
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