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© pinonsky dreamstime.com Markt | 18 November 2022

Varta zieht Notbremse bei Batteriezellen für Elektroautos

Der Batteriehersteller Varta will ein Sparprogramm mit Kurzarbeit und Investitionsstopp umsetzen. Wegen sinkender Nachfrage nach Knopfzellen für Kopfhörer sollen am Standort Nördlingen rund 500 Beschäftigte von Dezember bis April zu 80 Prozent ihrer Arbeitszeit in Kurzarbeit.

Hinzu werde es Stellenstreichungen geben - bis zu 200 befristet Beschäftigte sollen demnach gehen. Der geplante Neubau der Fabrik für Batteriezellen für Elektroautos werde mangels Abnahmezusagen von Autobauern gestoppt. Auch Preise sollen erhöht werden. So will Varta die Kosten mindestens um 40 Millionen Euro im kommenden Jahr senken, so Varta-Chef Markus Hackstein.

Wie es nach der Notbremse für den Fabrikneubau in Nördlingen mit dem Zukunftsprojekt Batteriezellen für Autos weitergehe, sei unklar. Varta hätte für eine Produktionskapazität von ein bis zwei Gigawattstunden 500 Millionen Euro investieren müssen, heißt es. Ende 2021 war eine Pilotanlage in Betrieb gegangen, ein Serienauftrag eines Autobauers für Hochleistungszellen soll abgearbeitet werden. Weitere Lieferverträge mit Autokonzernen gibt es Hackstein zufolge nicht. Für weitere Produkte über die derzeit gebaute Standardzelle des Formats 21700 hinaus müssten hohe Investitionen fließen. 

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-2
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