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© Northvolt Markt | 31 Oktober 2022

Zögert Northvolt Bau seiner Batteriefabrik in Heide hinaus?

Der schwedische Batteriezell-Hersteller und Volkswagen-Partner Northvolt verschiebt einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise den Bau seiner Batteriefabrik in Deutschland. Die Anlage im schleswig-holsteinischen Heide könne sich verzögern, sagte Northvolt-Chef Peter Carlsson der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Das wäre ein schwerer Rückschlag für die Wirtschaft im nördlichsten Bundesland. Als Grund für die Überlegungen nannte Carlsson die zuletzt stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland. Mit den aktuellen Strompreisen sehe man die Wirtschaftlichkeit von energieintensiven Projekten in Deutschland gefährdet, wird er in dem Bericht zitiert.

Northvolt könnte nun möglicherweise Projekte in den USA vorziehen, wo seit kurzem Batteriezell-Hersteller höhere staatliche Subventionen als in Europa erhielten, hieß es weiter. Wir wollen weiter ein europäischer Champion und Marktführer sein, hat er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung weiter gesagt. Man sei jetzt aber an einem Punkt, an dem man möglicherweise der Expansion in den USA zunächst Vorrang gegenüber Europa gebe. Eine Entscheidung über die Fabrik in Heide sei aber noch nicht gefallen, hierzu liefen Gespräche mit der Bundes- und Landesregierung.

Ende vergangenen Jahres hat Northvolt in Schweden seine erste Megafabrik eröffnet und ist damit in Europa zum ersten europäischen Anbieter aufgestiegen, der eine Batteriezelle entwickelt und produziert. Zu den Kunden gehören unter anderen BMW, Scania, Volkswagen und Volvo. 

Northvolt hatte im Februar den Bau der Gigafabrik angekündigt. Jährlich sollen dort nach ursprünglichen Plänen von 2025 an jährlich Batterien für eine Millionen Elektroautos gebaut werden und 3000 neue Jobs entstehen (Evertiq berichtete).

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