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© Seagate Markt | 28 Oktober 2022

Sinkende Umsätze führen bei Seagate zum Stellenabbau

Der Datenspeicherhersteller Seagate plant, seine weltweite Belegschaft um rund 3.000 Mitarbeiter zu reduzieren - das entspricht etwa acht Prozent der Beschäftigten. Damit sollen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und sinkender Nachfrage Kosten gesenkt werden.

Seagate verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 einen Umsatz von 2,035 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang gegenüber 3,115 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn belief sich im ersten Fiskalquartal von 2023 auf 29 Millionen US-Dollar, ein deutlicher Rückgang gegenüber 526 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum.

„Globale wirtschaftliche Unsicherheiten und breit angelegte Bestandskorrekturen bei den Kunden haben sich in der Endphase des September-Quartals verschärft und diese Dynamik spiegelt sich sowohl in der kurzfristigen Branchennachfrage als auch in der finanziellen Leistung von Seagate wider. Wir haben schnelle und entschlossene Maßnahmen ergriffen, um auf die aktuellen Marktbedingungen zu reagieren und die langfristige Rentabilität zu verbessern. Dazu gehören die Anpassung unserer Produktionsleistung und unserer jährlichen Investitionspläne sowie die Ankündigung eines Umstrukturierungsplans, der zu bedeutenden Kosteneinsparungen führen wird. Gleichzeitig werden die Investitionen in die Lösungen für Massenkapazitäten beibehalten, die unser zukünftiges Wachstum vorantreiben", so Dave Mosley, CEO von Seagate, im Finanzbericht.

Der Vorstand des Unternehmens hat einen Umstrukturierungsplan genehmigt und sich dazu verpflichtet, die Kostenstruktur des Unternehmens zu reduzieren, um die betrieblichen Anforderungen des Unternehmens besser an die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen anzupassen und gleichzeitig die langfristige Geschäftsstrategie zu unterstützen.

Seagate geht davon aus, dass der Restrukturierungsplan bis zum Ende des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2023 mehr oder weniger abgeschlossen sein wird und dass er zu Gesamtkosten zwischen 60 und 70 Millionen US-Dollar führen wird. Die Kosten werden in erster Linie aus Abfindungen für Mitarbeiter und anderen einmaligen Abfindungen bestehen.

Mit dem eingeleiteten Restrukturierungsplan rechnet Seagate ab dem dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023 mit laufenden Einsparungen in Höhe von rund 110 Millionen US-Dollar auf Jahresbasis.

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