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© pixabay geralt Markt | 17 Oktober 2022

China reagiert auf amerikanische Exporteinschränkungen

Chinas Halbleiter-Industrie hat vor weltweiten Lieferengpässen infolge der von den USA verhängten Exportbeschränkungen für Chinas Chipbranche gewarnt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf die China Semiconductor Industry Association (CSIA).

Eine solche einseitige Maßnahme werde nicht nur weiter die globalen Lieferketten in der Halbleiterindustrie beeinträchtigen, sondern vor allem auch eine Atmosphäre der Unsicherheit schaffen, teilt die CSIA mit. Es sei zu hoffen, dass die US-Regierung die Vorgehensweise anpassen und zu den bewährten Verfahren des World Semiconductor Council und des Government and Authority Meeting on Semiconductor zurückkehren werde. Beide sind globale Handelsforen in denen Mitgliedsregionen über Entwicklung und Politik für den Chipsektor diskutieren.

Die USA hatten in der vergangenen Woche Exportbeschränkungen für die chinesische Chip-Industrie verhängt (Evertiq berichtete). Mit den neuen Regeln für die Ausfuhrkontrolle soll China unter anderem der Zugang zu bestimmten Halbleiter-Chips verwehrt werden, die mit US-Geräten weltweit produziert werden. Demnach dürfen die Chip-Zulieferer KLA, Lam Research und Applied Materials keine Anlagen mehr an chinesische Werke liefern, die fortschrittliche Logikchips herstellen. Die Schritte der US-Regierung könnten nach Einschätzung von Experten die chinesische Chipindustrie um Jahre zurückwerfen. 

Zuletzt hatte die US-Regierung einigen Chipherstellern allerdings neue Konditionen gewährt, um Lieferprobleme abzuschwächen. Der US-Chipzulieferer Applied Materials hatte in der vergangenen Woche wegen der Exportbeschränkungen gegen China seine Umsatzprognose gesenkt.

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-1