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© Meyer Burger Markt | 06 Oktober 2022

Meyer Burger plant ordentliche Kapitalerhöhung

Meyer Burger Technology AG plant eine ordentliche Kapitalerhöhung im Rahmen eines Bezugsrechtsangebots mit einem angestrebten Bruttoerlös von bis zu CHF 250 Millionen. Die Märkte für Solarmodule würden weltweit und insbesondere in Europa und den USA ein anhaltend starkes Wachstum aufweisen, das zusätzlich durch die jüngste Energiekrise begünstigt werde, teilt das Unternehmen mit.

Meyer Burger hat die ersten Produktionskapazitäten für Solarzellen und -module erfolgreich hochgefahren, die Premium-Solarmodule erfolgreich im europäischen und amerikanischen Markt positioniert und kürzlich einen langfristigen Liefervertrag mit dem US-amerikanischen Entwickler von erneuerbaren Energie-Projekten D. E. Shaw Renewable Investments (DESRI) unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung erwartet die Gesellschaft über einen Zeitraum von rund fünf Jahren ab 2024 Solarmodule mit einer Leistung von 3,75 bis 5 Gigawatt (GW) für Solarkraftwerke zu liefern. Vor diesem Hintergrund will Meyer Burger nun die Chance für eine beschleunigte Expansion nutzen mit dem Ziel, die Produktionskapazität auf rund 3 GW pro Jahr auszubauen. 

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären daher eine ordentliche Kapitalerhöhung vor, welche anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung beschlossen werden soll, die für den 28. Oktober 2022 in Thun, Schweiz, einberufen wird.

Mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung, nach Abzug der Finanzierungskosten, will der Verwaltungsrat in erster Linie den geplanten Ausbau der Produktionskapazitäten für PV-Zellen und -Module und die damit verbundenen Produktions- und Vertriebsstrukturen finanzieren. Ein verbleibender Betrag soll für weitere Investitionen in das Wachstum und den Ausbau der Meyer Burger Gruppe, für die Umsetzung strategischer Projekte und für andere allgemeine Gesellschaftszwecke verwendet werden.

Der Ausbau der Solarzellenproduktion soll am Standort Thalheim in Deutschland und der Solarmodulproduktion am Standort Goodyear im US-Bundesstaat Arizona erfolgen, für den Meyer Burger bereits einen Mietvertrag abgeschlossen hat. Für die benötigten neuen Zellproduktionskapazitäten hat das Unternehmen auch einen langfristigen Mietvertrag für ein Gebäude mit mehr als 40.000 Quadratmetern Fläche abgeschlossen, das an die bestehende Zellfabrik in Thalheim angrenzt. Die ersten Produktlieferungen aus dem Werk in Goodyear werden für Mitte des Jahres 2024 erwartet.

Meyer Burger geht davon aus, dass sie mit der neuen Produktionskapazität gegen Ende 2024 eine jährliche Gesamtkapazität von etwa 3 GW erreichen wird. Davon sollen etwa 1,4 GW der Modulproduktionskapazität in Freiberg das europäische Marktsegment für Privathaushalte und Kleingewerbe/-industrie bedienen, während etwa 1 GW der Kapazität in Goodyear für die Produktion von Solarmodulen für den Einsatz in DESRIs Grosskraftwerken vorgesehen und der Rest für die Nachfrage von Privathaushalten und Kleingewerbe/-industrie in den USA bestimmt ist. 

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-1