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© Bosch Markt | 20 September 2022

Bosch-Geschäftsführer warnt vor Batterie-Knappheit

Bosch-Geschäftsführer Markus Heyn hält eine allzu einseitige Ausrichtung der Autoindustrie auf die Batterie-Elektromobilität für riskant. Man sehe gerade, welche Folgen der Gasmangel für Deutschland und Europa habe, weil zu wenig Alternativen vorbereitet worden seien, so Heyn gegenüber den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung.

In der Autoindustrie solle man sich aus diesem Anlass fragen, was man tun könne, sollte es einmal zu wenig Batteriezellen geben. In diesem Zusammenhang wünsche sich jeder eine Alternative zum Batterieantrieb. Diese werde es aber nur geben, wenn man sich rechtzeitig vorbereite. Die Abhängigkeit von den Batteriezellen sei zu groß. Man solle daher auch auf Alternativen setzen.

Zu diesen Alternativen zählt Heyn den beiden Zeitungen zufolge die Brennstoffzelle, die aus Wasserstoff und dem Luftsauerstoff Strom erzeugt, der den E-Motor antreibt. Die entstehende Infrastruktur für Langstrecken-Lkw sei sehr gut als Rückgrat für die Versorgung von Pkw geeignet, so Heyn, der Vorsitzender des Bosch-Unternehmensbereichs Mobility Solutions ist. Dazu zieht er einen Vergleich. Auch die Infrastruktur beim Diesel sei zunächst nur für Lkw gebaut und erst später um Zapfsäulen für Pkw erweitert worden.

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2022.10.05 12:09 V20.8.44-1