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© Volkswagen Markt | 24 August 2022

VW will für Batterierohstoffe in Kanadas Minen investieren

Die Volkswagen AG und die kanadische Regierung wollen die E-Mobilität im Land fördern und die Potentiale der kanadischen Automobil- und Batterielieferkette ausloten. Das wurde im Rahmen eines „Memorandum of Understanding“ vereinbart, das jetzt in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz und dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau in Toronto unterzeichnet wurde.

Wie es in einer Pressemitteilung von Volkswagen heißt, würden nun beide Seiten prüfen, welchen Beitrag Kanada zu den globalen und regionalen Batterielieferketten des Konzerns leisten kann. Die PowerCo, das neu gegründete Batterieunternehmen des Konzerns, übernimmt dabei eine zentrale Rolle und werde die geplante Zusammenarbeit in den Bereichen Batteriewertschöpfung, Rohstofflieferketten und Kathodenmaterialproduktion in der Region Nordamerika vorantreiben. PowerCo bündelt und verantwortet alle globalen Konzernaktivitäten entlang der Batterie-Wertschöpfungskette und sichert die Versorgung mit Batteriezellen für die E-Mobilitäts-Offensive von Volkswagen ab.

Der Volkswagen-Konzern werde zur Sicherung von Elektroauto-Batterierohstoffen künftig in Kanada in Minen investieren. Man eröffne keine eigenen Minen, man wolle sich aber an kanadischen Minen und Minenbetreibern beteiligen, wird der der für Technik und Batterien zuständige Konzernvorstand Thomas Schmall vom Handelsblatt zitiert.

„Ich begrüße es, dass Volkswagen und Kanada heute ein Memorandum of Understanding zur Batterie-Wertschöpfung unterzeichnet haben. Das ist ein hervorragender Beleg dafür, dass sich die Zusammenarbeit mit unseren engen Freunden und Verbündeten in Kanada auch im Zusammenhang mit der Rohstoffsicherheit weiter vertieft und kann andere Unternehmen ermutigen, dem zu folgen“, so Bundeskanzler Olaf Scholz.

„Ich möchte der kanadischen Regierung für ihre Unterstützung danken. Die Versorgung mit Batterierohstoffen und die Produktion von Vorläufer- und Kathodenmaterialien mit geringem CO₂-Fußabdruck werden einen schnellen und nachhaltigen Ausbau von Batteriekapazitäten ermöglichen – ein wichtiger Hebel für unsere Wachstumsstrategie in Nordamerika“, so Volkswagen CEO Dr. Herbert Diess.

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