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© manz Markt | 08 August 2022

Manz AG korrigiert Gesamtjahresprognose

Die Manz AG hat in den ersten sechs Monaten 2022 einen Umsatzanstieg auf 126,7 Millionen Euro nach 114,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von 10,8 Prozent und sei wesentlich auf die Ausweitung des Geschäfts im Segment Mobility & Battery Solutions bei gleichzeitig solidem Zuwachs im Segment Industry Solutions zurückzuführen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Der Umsatzanstieg spiegelte sich jedoch insbesondere aufgrund eines negativen Sondereffekts aus einer Wertberichtigung im Zuge einer ausgefallenen Insolvenzforderung im Solarbereich sowie des unerwartet hohen Anstiegs der Materialkosten, Unterbrechungen in den Lieferketten und damit verbundenen Verschiebungen bei einem Großprojekt nicht im Ergebnis wider. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen belief sich auf -1,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2022 (Vorjahr: 18,1 Millionen Euro), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf -6,9 Millionen Euro (Vorjahr: 12,3 Millionen Euro). 

Die Vorjahreswerte waren durch den Anteilsverkauf an der Talus Manufacturing Ltd. in Höhe von 14,3 Millionen Euro positiv beeinflusst. Die im Kontext der jüngst beendeten Verhandlungen mit einem chinesischen Kunden über den Abschluss des Solar-Großprojekts CIGSfab vorzunehmenden nicht-zahlungswirksamen Sonderabschreibungen in Höhe von 23,2 Millionen Euro auf einen Vertragsvermögenswert, würden retrospektiv für das Geschäftsjahr 2021 vorgenommen, heißt es weiter.

„Wenngleich wir aufgrund der Entwicklungen im ersten Halbjahr 2022 die Prognose für das Gesamtjahr anpassen mussten, zeigen sich die Zukunftsaussichten der Manz AG dank der guten Auftragslage insgesamt weiterhin positiv. Unser Rekordauftragsbestand von rund 300 Millionen Euro unterstreicht unsere starke Marktpositionierung. Stolz sind wir auch auf die Beteiligung der Daimler Truck AG an der Manz AG“, so Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG.

Der Auftragseingang zum 30. Juni 2022 betrug 196,0 Millionen Euro nach 124,2 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag. Der Auftragsbestand lag bei 299,3 Millionen Euro nach 191,1 Millionen Euro.

Im Segment Mobility & Battery Solutions konnte Manz sowohl im Auftragsbestand als auch im Umsatz eine Steigerung zur Vergleichsperiode des Vorjahres erzielen. Wesentlich dazu beigetragen hat unter anderem der Ausbau der Kooperation mit dem britischen Batteriezellenhersteller Britishvolt. Der Umsatz stieg um 24,1 Prozent auf 49,7 Millionen Euro (Vorjahr: 40,0 Millionen Euro), der Auftragsbestand erhöhte sich um 56,1 Prozent auf 172,5 Millionen Euro (Vorjahr: 110,5 Millionen Euro). 

Im Segment Industry Solutions verzeichnete die Manz AG im ersten Halbjahr 2022 einen soliden Umsatzanstieg durch die fortschreitende Abarbeitung einiger Großprojekte auf 77,0 Millionen Euro (Vorjahr: 74,3 Millionen Euro). 

Infolge der beschriebenen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2022 sowie der anhaltenden Herausforderungen für die globale Wirtschaft prognostiziert der Vorstand für das Geschäftsjahr 2022 nun ein Umsatzwachstum im unteren bis mittleren zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr, eine EBITDA-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie ein ausgeglichenes EBIT. Ursprünglich hatte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2022 eine signifikante Steigerung des Umsatzes im mittleren zweistelligen Prozentbereich, eine EBITDA-Marge im mittleren bis oberen positiven einstelligen Prozentbereich sowie eine EBIT-Marge im niedrigen bis mittleren positiven einstelligen Prozentbereich erwartet.

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2022.10.05 12:09 V20.8.44-2