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© Meyer Burger Markt | 04 August 2022

Meyer Burger passt Produktionsmengen für 2022 und 2023 an

Meyer Burger hat die Produktionspläne für 2022 und 2023 basierend auf den bisherigen Betriebserfahrungen und unter Berücksichtigung der herausfordernden Lieferkettensituation aktualisiert. Meyer Burger erwartet nun ein Produktionsvolumen von 320 bis 370 MW im Jahr 2022 - bisher waren 500 MW veranschlagt worden.

In der ersten Jahreshälfte 2022 wurden 108 MW an Modulen produziert, in der zweiten Jahreshälfte werden weitere 210 bis 260 MW erwartet. Zum Jahresende 2022 erwarte das Unternehmen den EBITDA-Breakeven auf Run-Rate-Basis zu erreichen, heißt es in einer Mitteilung.

Der Hochlauf der ersten Linie mit einer jährlichen Nennkapazität von 400 MW pro Jahr sei technisch abgeschlossen. Der Hochlauf der weiteren Linien, um die angekündigte Kapazität von 1,4 GW zu erreichen, werde voraussichtlich im September 2022 beginnen. Damit erwartet das Unternehmen ein Produktionsvolumen von 1,0–1,2 GW im Jahr 2023 (zuvor 1,35 GW). 

Die reduzierten Volumenziele sind zurückzuführen auf die Erwartung eines geringeren Durchsatzes der derzeit in Betrieb befindlichen Anlage im Vergleich zur Nominalkapazität sowie eines verzögerten Hochlaufs der derzeit in Bau und Inbetriebnahme befindlichen Produktionskapazitäten. Darin würden sich die anhaltenden Engpässe in den globalen Lieferketten widerspiegeln, die zu einem verzögerten Eintreffen von für den Hochlauf der zusätzlichen Kapazitäten benötigten Komponenten führen. 

Darüber hinaus wurde und wird der Durchsatz der derzeit in Betrieb befindlichen Linie durch geplante Stillstände für die Integration der nächsten Linie in derselben Fabrik sowie durch die erforderlichen häufigen Produktwechsel aufgrund der starken Nachfrage nach allen drei Meyer Burger Produktvarianten (Black, White, Glass) beeinträchtigt. Dieser Effekt wird mit der zukünftigen zusätzlichen Kapazität minimiert, da die Produktionslinien je auf einzelne Produkte ausgerichtet werden könnten.

Meyer Burger konnte die gestiegenen Materialkosten den Angaben nach bisher über Verkaufspreiserhöhungen an die Kunden weitergeben. Trotz deutlich höherer durchschnittlicher Verkaufspreise als ursprünglich erwartet, sieht Meyer Burger eine so starke Nachfrage nach den Premium-Solarmodulen in Europa und den USA, dass sie ihr begrenztes Produktionsvolumen den Kunden zuteilen muss. Derzeit werden die Zuteilungen für das zweite Quartal 2023 vorgenommen.

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