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© Tesla Markt | 06 Juli 2022

Tesla muss Werk in Grünheide wegen Umstellungen dicht machen

Gut drei Monate nach der Eröffnung muss der US-Autobauer Tesla sein Werk in Grünheide vorübergehend schließen. Weil die Produktion zu langsam ist, sollen die Arbeitsabläufe zwei Wochen lang umgestellt werden, das berichtet die "Bild"-Zeitung.

500 000 E-Autos vom Typ „Model Y“ will Tesla jährlich in Grünheide produzieren. Doch bislang schaffe die Gigafabrik nur 1.000 Karossen wöchentlich – rund ein Zehntel des Plans. Nach BILD-Informationen will Tesla den Betrieb deshalb ab kommender Woche Montag für zwei Wochen unterbrechen. Unklar sei, wie viele der 4.500 Mitarbeiter in die Betriebsferien geschickt werden und wie viele Techniker da bleiben, um die Fertigung umzustellen. Zuvor hatte das Fachmagazin „Teslamag“ über einen Produktionsstopp im Juli berichtet. Während des Stillstands würden die Produktionsabläufe so umgestellt, dass die Karossen nur noch 30 Sekunden an jeder Fertigungsstation verbringen. Derzeit seien es bis zu drei Minuten.

Nach der Produktionspause soll laut Mitarbeitern in drei statt zwei Schichten gearbeitet werden. Außerdem könnte Tesla dann in einer Nachbarhalle mit der Antriebsfertigung beginnen. Bislang wurden die Motoren aus China zugeliefert. Das Werk Shanghai stand im Frühjahr wegen Corona still.

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