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© Intel Corporation Komponenten | 27 Juni 2022

Intel will Schadenersatz von EU-Kommission

Der Chiphersteller Intel fordert von der EU-Kommission mehr als eine halbe Milliarde Euro Zinsen im Zusammenhang mit einer für ungültig erklärten Strafe. Das berichtet das Handelsblatt.

Dabei geht es um Schadenersatz für eine laut Gericht der EU zu Unrecht verhängte Wettbewerbsstrafe. Das gehe aus einem in der vergangenen Woche veröffentlichten Eintrag im EU-Amtsblatt hervor, berichtet die Zeitung. Im Januar hatte das Gericht der EU eine Strafe aus dem Jahr 2009 von 1,06 Milliarden Euro zulasten von Intel für nichtig erklärt. Der Konzern hatte die Geldstrafe vorläufig gezahlt und im Februar dieses Jahres zurückbekommen. Nun fordert er Verzugszinsen auf den Betrag.

Intel war von der EU-Kommission vorgeworfen worden, dass es versucht habe, Konkurrenz rechtswidrig aus dem Markt zu drängen. Eingereicht worden sei die Klage von Intel auf Schadenersatz bereits Ende April.

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