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© Webasto Markt | 27 Juni 2022

Webasto setzt künftig verstärkt auf asiatischen Raum

Webasto hat seine Kapazitäten im asiatisch-pazifischen Raum ausgebaut. Damit wolle man dem steigenden Bedarf nach Dach- und Batteriesystemen nachkommen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Südkorea, Indien und Japan sind dynamische Wachstumsmärkte mit großem Potenzial, sowohl für unser Kerngeschäft als auch für unsere Elektromobilitätslösungen. Wir produzieren grundsätzlich im Markt für den Markt. So war es angesichts der Nachfrage nach unseren Produkten in diesen Ländern schnell klar, dass wir unsere Präsenz vor Ort verstärken. Die Verbreiterung unseres Footprints in Asien über unseren bisher größten Einzelmarkt China hinaus ist eine strategisch wichtige Entscheidung für die Zukunft von Webasto“, sagt Dr. Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto SE.

Insgesamt hat das Unternehmen an asiatischen Standorten mehr als 130 Millionen Euro investiert. In Pune, südöstlich der indischen Metropole Mumbai, hat Webasto einen größeren lokalen Produktionsstandort für Dachsysteme errichtet, nachdem die ursprünglichen Gebäude zu klein geworden waren. Auf dem Gelände seines Werks im japanischen Hiroshima, in dem seit Ende der 1970er Jahre Dächer für den japanischen Markt gefertigt werden, vergrößert sich Webasto mit einem zweiten Fabrikgebäude. Zudem entstand innerhalb von einem Jahr südlich von Seoul, im koreanischen Dangjin, ein modernes neues Werk für die Herstellung von Batterien für vollelektrische Pkw. Die Serienproduktion in allen drei Werken ist bereits erfolgreich angelaufenSeit Ende der 1970er Jahre ist Webasto bereits auf dem japanischen Markt tätig. Aufgrund der guten Entwicklung des Geschäfts in Japan erweiterte Webasto sein Werk bereits 2016 für mehr als sechs Millionen Euro auf 12.500 Quadratmeter. Bereits fünf Jahre später zeigte sich, dass die erste Erweiterung des Standortes nicht ausreichen würde. Daher investierte Webasto erneut rund sieben Millionen Euro in einen Erweiterungsbau auf demselben Gelände. Das neue zweistöckige Gebäude hat eine Grundfläche von 3.700 Quadratmetern und ergänzt die Produktionskapazitäten für Dachsysteme des Stammwerks auf über 1,3 Millionen jährlich.

Nach einem Auftrag von Hyundai-Kia über die Lieferung von Batteriesystemen für mehrere vollelektrische Pkw-Volumenmodelle entstand innerhalb eines Jahres in Dangjin ein hochautomatisiertes Batteriewerk. Der neue Standort nach dem Vorbild der 2019 gestarteten Batterieproduktion in Schierling hat eine Größe von 22.000 Quadratmetern. Dort können jährlich bis zu 110.000 Batteriemodule gefertigt werden. Bis 2025 ist ein Ausbau auf eine Kapazität von 160.000 Einheiten geplant. Insgesamt investiert Webasto in Dangjin rund 88 Millionen Euro.

„Mit den neuen Standorten und dem erweiterten Werk ist Webasto in Asien jetzt wesentlich breiter aufgestellt als bisher. In Indien, Japan und Südkorea erwarten wir in den kommenden Jahren zweistellige Zuwachsraten und eine rasche Amortisation unserer Investitionen“, so der Vorstandsvorsitzender Holger Engelmann.

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