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© Bosch Komponenten | 09 Juni 2022

Bosch stellt Start-ups 250 Millionen Euro bereit

Die Bosch-Gruppe erhöht trotz herausfordernder Rahmenbedingungen für das laufende Geschäftsjahr ihre Investitionen als Wagniskapitalgeber: Die Tochtergesellschaft Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) legt dazu einen weiteren Fonds für Start-ups mit einem Volumen von 250 Millionen Euro auf.

Bosch unterstützt als Wagniskapitalgeber weltweit Start-ups, die mit ihren Technologien die Lebensqualität der Menschen verbessern oder helfen können, natürliche Ressourcen zu schonen, heißt es in einer Mitteilung.

„Unsere Investitionen in Start-ups fördern technologischen Fortschritt in Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig profitieren wir in der Zusammenarbeit, weil komplexer werdende Aufgabenstellungen gemeinsam oftmals schneller, effizienter und besser lösbar sind“, sagt Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

RBVC, einer der größten Unternehmensinvestoren aus Europa, ist auf innovative Technologie-Start-ups spezialisiert. Zum Portfolio gehören mehr als 50 Unternehmen, schwerpunktmäßig in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Internet der Dinge (AIoT), Halbleiter oder auch Quanten-Computing. RBVC beteiligt sich mit jeweils bis zu 25 Millionen Euro an jungen Start-ups und unterstützt diese mit Know-how und dem Netzwerk des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens.

Im Rahmen seiner Lokalisierungsstrategie baut RBVC seine Investitionstätigkeit weltweit kontinuierlich aus: In China etablierte die Tochtergesellschaft mit Boyuan Capital erfolgreich eine Investmentplattform, über die auch andere Unternehmen mit Wagniskapital in Fonds investieren können. RBVC ist in den weltweiten Technologie-Hotspots wie China, Deutschland, Israel und USA mit eigenen Standorten und Ansprechpartnern für die Start-Up-Szene vertreten. Neben dem US-Büro in Sunnyvale, eröffnet RBVC an der Ostküste der USA einen weiteren Standort in Boston.

„Als globaler Investor sind wir Teil der Gründerszene, um die nächste disruptive Innovation zu finden, die ganze Märkte umkrempelt“, so Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer der Robert Bosch Venture Capital GmbH.

Die Investmentprofis von RBVC schauen sich jedes Jahr mehr als 2 000 Start-ups an. Etwa einhundert schaffen es in die engere Auswahl. Die neue Finanzierungsrunde will RBVC auch dazu nutzen, technologische Antworten auf veränderte geo- und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zu finden.

„Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und anhaltenden geopolitischen Spannungen sind Auswirkungen durch Chip-Mangel oder Disruptionen in globalen Wertschöpfungsketten allgegenwärtig“, sagt RBVC-Chef Ramesohl.

Deshalb wolle man auch in diesen Feldern Technologietrends aufspüren, die in solchen Situationen für Entlastung sorgen können.

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