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© Melexis Markt | 27 Mai 2022

Chiphersteller Melexis investiert Millionen in Erfurt

Der belgische Mikrochiphersteller Melexis investiert fünf Millionen Euro in seinen Erfurter Standort. Damit reagiert das Unternehmen auf die stark gewachsene Nachfrage nach Halbleiterchips.

Mit der Millionen-Investition in Erfurt reagiere der weltweit tätige Mikrochip-Hersteller auf die stark gewachsene Nachfrage nach Halbleiterchips vor allem aus der Automobilindustrie, berichtet der MDR. Geplant sei noch in diesem Jahr, neun neue Testanlagen und zwei Verpackungsmaschinen zu installieren. Die Testanlagen ermöglichen, die Kapazität bei der Qualitätskontrolle der fertigen Chips erheblich zu steigern.

Die erste Testanlage ist in dieser Woche aus Italien angekommen. Die nächsten sollen im Juni kommen. Jede einzelne dieser neuen Anlagen ersetze bis zu sechs herkömmliche, zitiert der MDR Produktionsleiter Sven Linsel. Außerdem werden zwei Verpackungsmaschinen angeschafft.

Das belgische Unternehmen Melexis hat in den vergangenen fünf Jahren rund 30 neue Arbeitsplätze in Erfurt geschaffen. Insgesamt beschäftigt der Konzern an 19 Standorten, darunter in Shanghai, Kiew, Korea und in den Philippinen mehr als 1.700 Mitarbeiter. 250 Beschäftigte gibt es in Erfurt.

Melexis entwickelt Schaltkreise, produziert sie aber nicht selbst. Die Fertigung der Siliziumscheiben mit den Chips erfolge häufig bei der benachbarten Firma X-Fab, so eine Melexis-Sprecherin. Tests und Verpackung übernehme dann wieder Melexis.

Mit der Produktion von Mikrochips hat der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 640 Millionen Euro erwirtschaftet.

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