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© ljupco smokovski dreamstime.com Markt | 19 Mai 2022

USA und EU wollen Subventionswettlauf verhindern

Die USA und die Europäische Union wollen ein gemeinsames Vorgehen ankündigen, um einen "Subventionswettlauf" um die Produktion der knappen Halbleiterchips zu verhindern, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf einen hochrangigen Beamter der Biden-Administration. Der Schritt werde auf der zweiten Sitzung des Handels- und Technologierates (TTC) zwischen den USA und der EU, die am Sonntag und Montag in Paris stattfindet, bekannt gegeben.

Der TTC versprach auf einer Eröffnungskonferenz im vergangenen Jahr in Pittsburgh, die transatlantische Zusammenarbeit zu vertiefen, um die Chip-Lieferketten zu stärken, Chinas nicht marktkonforme Handelspraktiken einzudämmen und einen einheitlicheren Ansatz bei der Regulierung großer, globaler Technologieunternehmen zu verfolgen.

„Sie werden sehen, dass wir ... einen transatlantischen Ansatz für Investitionen in die Halbleiterindustrie ankündigen werden, der auf die Gewährleistung der Versorgungssicherheit abzielt", so ein hochrangiger Regierungsbeamter in einem Telefonat mit Reportern.

Sowohl Washington als auch Brüssel wollten Investitionen in Chips fördern, und zwar auf koordinierte Art und Weise und nicht einfach durch einen Subventionswettlauf, fügte der Beamte hinzu.

Ein anhaltender branchenweiter Mangel an Chips hat die Produktion in der Automobil- und Elektronikindustrie gestört und einige Unternehmen gezwungen, ihre Produktion zu drosseln. Eine US-Gesetzgebung, die den Chip-Herstellern 52 Milliarden Dollar zur Ausweitung der Produktion zur Verfügung stellen würde, ist jedoch im Kongress stecken geblieben.

Der Beamte sagte weiter, dass auf dem Treffen, an dem auch Außenminister Antony Blinken, Handelsministerin Gina Raimondo und die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai teilnehmen werden, auch ein Frühwarnsystem angekündigt werden soll, um Störungen in der Halbleiterlieferkette zu erkennen und zu beheben. EU-Handelschef Valdis Dombrovskis und die EU-Kartellbeauftragte Margrethe Vestager werden ebenfalls teilnehmen, sagte der Beamte.

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