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© Infineon Technologies AG Komponenten | 10 Mai 2022

Infineon legt weiter zu und steuert neue Rekordwerte an

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht Infineon seine Prognose und steuert auf ein Rekordjahr zu. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz nun auf 13 bis 14 Milliarden Euro steigen, hat der Halbleiterkonzern jetzt mitgeteilt.

Zudem solle auch die Marge noch etwas höher liegen als zuletzt angekündigt. Bewahrheitet sich die Prognose, werde 2022 zum Rekordjahr für Infineon, wie der neue Konzernchef Jochen Hanebeck sagt. Die neue Umsatzprognose liegt eine halbe Milliarde Euro höher als bisher. Zur ursprünglichen Jahresprognose sind es sogar 800 Millionen Euro.

Hinter dem anziehenden Geschäft stecken zwei Treiber. Die Nachfrage übersteige das Angebot deutlich, sagt Hanebeck. So steigt auch der Auftragsbestand immer höher. Binnen drei Monaten kletterte er von 31 auf 37 Milliarden Euro. Zwar werde Infineon diese Aufträge nicht alle bedienen können, doch ihre Höhe zeige die enorme Nachfrage im Markt. Hinzu kommt der im Verhältnis zum Euro stärker werdende Dollar. Der größte Teil der Infineon-Umsätze wird in der US-Währung abgerechnet.

Auch die Zahlen des zweiten Geschäftsquartals waren solide. Der Umsatz lag mit knapp 3,3 Milliarden Euro um 4 Prozent über dem Vor- und um 22 Prozent über dem Vorjahresquartal - mehr als Analysten erwartet hatten. Der Gewinn lag mit 469 Millionen Euro um knapp drei Prozent über dem Vorquartal. Zum Vorjahresquartal ergab sich mehr als eine Verdoppelung.

Trotz der Erfolgszahlen warnt Jochen Hanebeck. Globale Unwägbarkeiten würden die Lieferketten belasten, insbesondere der Krieg in der Ukraine und der weitere Verlauf der Coronavirus-Pandemie. Die Nachfrage in den Schlüsselmärkten sei aber nach wie vor robust.

Im Bereich erneuerbare Energien, für die Infineon Leistungshalbleiter produziert, werde der Trend vom Ukraine-Krieg sogar verstärkt, weil er die Bedeutung erneuerbarer Energien hebe. Der Ausbau der energiepolitischen Souveränität stehe spätestens jetzt ganz oben auf der Agenda der meisten Regierungen weltweit, so Hanebeck. 

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