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© manz Design Analysen | 09 Mai 2022

Dynamische Entwicklung bei Mobility & Battery Solutions

Die Manz AG verzeichnete in den ersten drei Monaten 2022 eine sehr dynamische Umsatz- und Auftragsentwicklung. Die Umsatzerlöse erhöhten sich deutlich auf 60,9 Millionen Euro nach 50,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg von 19,6 Prozent.

Insbesondere aufgrund eines negativen Sondereffekts aus einer Wertberichtigung im Zuge einer ausgefallenen Insolvenzforderung im Solarbereich in Höhe von 1,2 Millionen Euro sowie insgesamt erhöhter Material- und Personalkosten spiegelte sich die positive Geschäftsentwicklung erwartungsgemäß noch nicht im Ergebnis wider. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, belief sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf -3,2 Millionen Euro im ersten Quartal 2022 (Vorjahr: 14,3 Millionen Euro), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf -6,0 Millionen Euro (Vorjahr: 11,5 Millionen Euro). Die Vorjahreswerte waren durch den Anteilsverkauf an der Talus Manufacturing Ltd. in Höhe von 14,3 Millionen Euro positiv beeinflusst.

„Die Mobilitätswende ist in vollem Gange und die Nachfrage nach zusätzlichen Batterie- und Produktionskapazitäten in der Industrie ist immens. Hiervon können wir als Hightech-Maschinenbauer mit innovativen und effizienten Produktionsanlagen zur Herstellung aller gängigen Li-Ion Zell- und Modulformate profitieren. Dies belegen die Entwicklungen im Segment Mobility & Battery Solutions mit einem Umsatzplus von rund 37 Prozent und eine Verdopplung des Auftragsbestands auf über 180 Millionen Euro im ersten Quartal 2022 eindrucksvoll“, sagt Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG.

Im Segment Mobility & Battery Solutions wuchs der Umsatz in den ersten drei Monaten 2022 auf 27,4 Millionen Euro, was einem signifikanten Anstieg von 36,7 Prozent gegenüber 20,1 Millionen Euro im Vorjahr entspricht. Das hohe Interesse aus der Elektromobilitäts-Branche spiegelte sich im ersten Quartal 2022 in einem starken Auftragseingang von 41,7 Millionen Euro sowie einem im Vergleich zum Vorjahr rund doppelt so hohen Auftragsbestand von 183,9 Millionen Euro wider. Unter anderem konnte Manz eines der führenden Unternehmen in der Produktion von Industriebatterien und Energiespeichersystemen aus Südeuropa als Kunden gewinnen. Der Auftrag umfasst vier Linien zur Montage von Batteriemodulen aus prismatischen Zellen. 

Dank der guten Auftragslage seien die Zukunftsaussichten der Manz AG weiterhin positiv. Der Auftragseingang zum 31. März 2022 betrug 106,9 Millionen Euro nach 42,2 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag. Der Auftragsbestand 2022 lag bei 273,2 Millionen Euro nach 170,1 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund der insgesamt positiven Branchenaussichten, primär auf dem Markt für Elektromobilität, geht der Vorstand unverändert davon aus, dass die Manz AG in 2022 profitabel wachsen wird.

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2022.04.25 14:34 V20.5.16-2