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© GPV Design Analysen | 06 Mai 2022

GPV setzt starkes Wachstum fort

Der internationale Elektronikhersteller GPV aus Dänemark setzt sein starkes Wachstum im Jahr 2022 fort und hat jetzt sein bisher bestes Ergebnis eines ersten Quartals bekannt gegeben. Wie das Unternehmen mitteilt, konnte zum ersten Mal überhaupt in einem ersten Quartal eine Milliarde DKK umgesetzt werden und trotz steigender Material- und Frachtkosten gute Erträge erwirtschaftet werden.

Konkret konnte GPV sein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Quartal 2022 mit einem Umsatz in Höhe von 1.009 Millionen DKK gegenüber 741 Millionen DKK im entsprechenden Vorjahresquartal weiter fortsetzen. Diese markante Steigerung um 36 Prozent sei teils auf eine verstärkte Nachfrage, teils auf steigende Preise aufgrund höherer Material- und Frachtkosten zurückzuführen.

„GPV blickt auf sein bestes Q1 überhaupt zurück und vielerlei Faktoren entwickeln sich zu unserem Vorteil. Gleichzeitig befinden wir uns nach wie vor in einer äußerst komplexen Situation, mit einer steigenden Nachfrage einerseits und einer schwierigen Lage bei der Materialbeschaffung andererseits, die sich indirekt durch den Krieg in der Ukraine und direkt durch die Coronavirus- Restriktionen in China weiter verschärft. Der rekordhohe Umsatz und gute Auftragsbestand stimmen uns sehr zufrieden, aber natürlich beobachten wir die Situation genau", sagt CEO Bo Lybæk. 

GPV schließt das erste Quartal 2022 mit einem EBITDA von 91 Millionen DKK besser ab als erwartet. Im entsprechenden Vorjahresquartal lag das EBITDA noch bei 76 Millionen DKK. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich der zunehmende Absatz an eine Vielzahl von Kunden, eine wirksame Kostenkontrolle und eine hohe Kapazitätsauslastung der Produktionsstätten des EMS-Herstellers aus. 

Eine der größten Produktionsstätten von GPV befindet sich in Sri Lanka, das derzeit mit der schwersten Wirtschaftskrise seit der Unabhängigkeit des Landes 1948 zu kämpfen hat. Aufgrund einer extrem hohen Inflation kombiniert mit der Coronavirus-Pandemie und einer schlechten Ernte im letzten Jahr befindet sich das Land nun in einer schwierigen Situation. 

„Wir haben etliche Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter in Sri Lanka zu unterstützen. Unter anderem versuchen wir, den einzelnen Mitarbeitern und deren Familien mit monatlichen Lebensmittelpaketen zu helfen. Das Land und seine Bevölkerung befinden sich in einer sehr tragischen Situation. Wir tun unser Möglichstes um zu helfen", so Bo Lybæk. 

Im Oktober 2021 hat GPV den ersten Spatenstich zum Bau des neuen Werks in Sri Lanka gesetzt, das eine Steigerung der Produktionskapazität um 40 Prozent vorsieht. Der Bau verlaufe planmäßig und gleichzeitig habe GPV mit der Errichtung einer neuen Mechanikfabrik in Thailand begonnen. Ihr soll später dann eine Erweiterung der Elektronikanlagen folgen. Die planmäßige Inbetriebnahme der neuen Werke ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen. Darüber hinaus hat GPV in neue Produktionskapazitäten investiert und seine Produktionseinheiten in Thailand, der Schweiz und der Slowakei optimiert. 

Trotz Volatilität schraubt GPV seine Erwartungen für das Gesamtjahr  nach oben. Die Umsatzprognose wird auf das Intervall 3,5 bis 3,7 Milliarden DKK angehoben (zuvor 3,2 bis 3,4 Milliarden DKK), die Gewinnerwartung liegt nun bei 310 bis 350 Millionen DKK (zuvor 300 bis 340 Millionen DKK). Ein erheblicher Teil der Umsatzsteigerungen sei auf die höheren Materialpreise zurückzuführen. 

100 DKK = 13,44 Euro/Stand 5. Mai 2022

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