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© manz Markt | 02 Mai 2022

Manz sichert sich weitere hochwertige Aufträge

Die Manz AG erfährt eine anhaltend dynamische Nachfrage nach ihren hochspezialisierten Produktionslösungen. So hat Manz nun sowohl einen Neuauftrag von Ambient Photonics als auch einen Folgeauftrag von TE Connectivity erhalten. Das kumulierte Auftragsvolumen liege im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und werde zu Teilen in diesem sowie im nächsten Jahr umsatz- und ertragswirksam.

Der Auftrag von Ambient Photonics umfasst die Konstruktion, Lieferung, Inbetriebnahme und Installation von Anlagen für eine Produktionslinie für organische Solarzellen. Diese Zellen benötigen keine direkte Sonneneinstrahlung, sondern erzeugen mit Ambientebeleuchtung die für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten erforderliche elektrische Energie. Zum Einsatz werden diese Zellen in Produkten aus den Bereichen "Smart Home" und "Internet of Things" kommen. Hierbei ermöglichen die organischen Solarzellen von Ambient Photonics eine deutlich längere Laufzeit der in den Endprodukten eingesetzten Batterien beziehungsweise einen kompletten Verzicht auf diese. 

„Wir freuen uns sehr, Ambient Photonics als Neukunden gewonnen zu haben. Überzeugt haben wir als Hightech-Maschinenbauer neben unserem umfassenden Technologieportfolio schlussendlich mit unserer Kompetenz, Großprojekte erfolgreich abwickeln zu können“, sagt Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG.

Vom Automobilzulieferer TE Connectivity, welcher bereits ein langjähriger Bestandskunde der Manz AG ist, erhielt das Unternehmen einen weiteren Folgeauftrag im Bereich der Zellkontaktiersysteme. Nachdem Manz in den vergangenen Jahren mehrere vollintegrierte Montagelinien und diverse Erweiterungen für bestehende Linien an TE Connectivity ausgeliefert und installiert hat, spiegele sich in diesem neuen Auftrag die hohe Kundenzufriedenheit wider. Außerdem sei der Auftrag ein Beleg für die rasant steigende Nachfrage der Automobilhersteller nach Zellkontaktiersystemen, einem zentralen Bestandteil des elektrischen Antriebstrangs. Aufgabe von Zellkontaktiersystemen ist zum einen die Verbindung einzelner Batteriezellen zu Modulen. Zum anderen übernehmen sie die Stromabnahme sowie verschiedene Sensorfunktionen für das Batteriemanagement.

„Durch unsere Erfahrung in der Montageautomatisierung und der Entwicklung innovativer Produktionskonzepte und -lösungen zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien sehen wir uns exzellent positioniert, um von den Entwicklungen im Zuge der weltweiten Mobilitätswende weiter profitieren zu können", so Martin Drasch.

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