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© mahle Markt | 28 April 2022

Mahle will Autohersteller in die Pflicht nehmen

Mahle ruft angesichts der angespannten Lage der Autoindustrie durch die Corona-Krise und den Ukraine-Krieg die Autobauer zu Unterstützung auf. Die Pandemie und der Krieg würden zu immer größeren Lieferkettenproblemen und enormen Kostensteigerungen führen, so Mahle-Finanzchef Michael Frick.

In den vergangenen beiden Jahren habe der Stuttgarter Konzern die mit der Pandemie verbundenen Belastungen von gut drei Prozent des Umsatzes zum großen Teil übernommen. Doch jetzt seien Automobilhersteller und Zulieferer gemeinsam gefordert, als Partner über eine faire Lastenverteilung aus dieser schwierigen Situation herauszufinden, berichtet dpa. 

Der Mangel an Teilen wie Kabelbäumen aus der Ukraine und der schon lange herrschende Halbleiter-Engpass führen bei den Autobauern und ihren Zulieferern zu Produktionsstopps. Zudem stiegen Kosten für Energie, Rohstoffe und Transport stark an. Anders als die Zulieferer steigerten die Autobauer trotzdem die Gewinne, weil sie dank hoher Nachfrage die Preise anheben konnten. Über diese "asymmetrische Profitabilitätsverteilung" müsse gesprochen werden, fordert Frick. Die aktuellen Herausforderungen seien für das Unternehmen, das im Wandel von Verbrennungstechnologie zu Elektromobilität steckt, ein Kraftakt.

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2022.04.25 14:34 V20.5.16-2