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© ASML Markt | 21 April 2022

Produktionsengpässe bremsen ASML

ASML kämpft angesichts hoher Nachfrage weiter mit Engpässen in der Produktion. Für das zweite Quartal stellt der Hersteller von Chip-Belichtungsmaschinen einen Umsatz von 5,1 bis 5,3 Milliarden Euro in Aussicht. Das ist deutlich weniger als von Analysten geschätzt. Sie waren von rund 6 Milliarden Euro ausgegangen.

Die Bestellungen hätten netto im ersten Quartal wie im Vorquartal bei rund 7 Milliarden Euro gelegen, teilt das Unternehmen aus dem niederländischen Veldhoven mit.

„Wir sehen, dass die Nachfrage nach unseren Systemen weiter höher ist als unsere derzeitige Produktionskapazität“, sagt ASML-Chef Peter Wennink.

Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr beließ das Management bei rund 20 Prozent Wachstum. Allerdings kündigte das Unternehmen eine Überprüfung der mittelfristigen Wachstumsperspektiven für 2025 und darüber hinaus an, weil es zusammen mit Lieferanten stark in den Aufbau neuer Kapazitäten investieren will.

In den Monaten Januar bis März verbuchte ASML wie erwartet einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro, rund 19 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, berichtet dpa. Die Bruttomarge lag wie in Aussicht gestellt bei 49 Prozent. Unter dem Strich habe ASML in den ersten drei Monaten 695 Millionen Euro verdient. Ein Jahr zuvor waren es noch gut 1,3 Milliarden Euro gewesen.

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2022.09.29 15:24 V20.8.40-2
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