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© Bosch Markt | 16 März 2022

Bosch weist Vorwürfe aus der Ukraine zurück

Der Vorwurf wiegt schwer. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat das deutsche Technologie-Unternehmen Bosch bezichtigt, Teile für russische Infanterie-Fahrzeuge geliefert zu haben. Bosch bestreitet das.

Das Unternehmen habe mitgeteilt, dass die genannte Komponente nicht von Bosch an den Fahrzeughersteller geliefert worden sei, auch wenn es sich dabei um ein Teil aus der eigenen Produktion handele, berichtet dpa. Das Bundeswirtschaftsministerium prüfe den Sachverhalt, könne zu dem Einzelfall aber im Moment keine Stellung nehmen, heißt es weiter.  Aus dem Auswärtigen Amt ist lediglich zu vernehmen, dass die ukrainische Regierung die Bundesregierung auf Einzelvorgänge aufmerksam gemacht habe, in denen Produkte deutscher Hersteller von russischen Streitkräften eingesetzt würden.

Stein des Anstoßes sind die Äußerungen von Kuleba am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Anne Will“. Dort hatte Kuleba gesagt, dass der ukrainischen Armee vor ein paar Tagen russische Infanteriefahrzeuge in die Hände gefallen seien. In einem dieser Fahrzeuge habe man Teile der Hauptantriebskomponenten von Bosch gefunden. Bosch habe jahrelang für das russische Militär notwendige Teile geliefert. Mit diesen Fahrzeugen marschiere Russland nun in der Ukraine ein.

 

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