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© Leoni Markt | 15 März 2022

Ukraine-Konflikt hat Auswirkungen für die LEONI AG

Der Vorstand der Leoni AG hat beschlossen, seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen anzupassen. Leoni erwartet aus jetziger Sicht aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahr 2022 einen niedrigeren Umsatz, ein niedrigeres EBIT vor Sondereffekten und einen niedrigeren Free Cashflow im Vergleich zu der bisherigen Prognose.

Insbesondere geht der Vorstand davon aus, dass reduzierte Produktionsvolumina und teilweise Produktionsausfälle an seinen zwei Standorten in der Ukraine im Laufe des Geschäftsjahres 2022 nicht komplett aufgefangen werden können. Auch das lokale Russland-Geschäft des Leoni-Konzerns wird durch geopolitische Konsequenzen, etwa durch Sanktionsmaßnahmen, betroffen sein. Ferner können indirekte Auswirkungen wie Produktionsunterbrechungen auf der Kundenseite und Lieferantenseite noch nicht abgeschätzt werden, die die Geschäftsentwicklung beeinflussen.

Der Vorstand prüft intensiv verschiedene Maßnahmen, um diese Auswirkungen bestmöglich zu kompensieren. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Duplizierung von Produktionsvolumina. Leoni arbeite dazu eng und konstruktiv mit seinen Kunden und Lieferanten zusammen, um diese außergewöhnliche Situation zu bewältigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dessen ungeachtet sei eine verlässliche Quantifizierung der direkten und indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf das Geschäftsjahr 2022 aufgrund hoher Unsicherheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich und die Prognosefähigkeit wesentlich beeinträchtigt.

Für das laufende Geschäftsjahr wurde für die Produktion der beiden Werke in der Ukraine bisher ein Umsatz von zusammen unter 300 Millionen Euro geplant. Für die russischen Aktivitäten des Leoni-Konzerns wurde  ein Umsatz von unter 100 Millionen einkalkuliert.

Kernvermögenswerte in den Gesellschaften der beiden Länder sind Sachanlagen und Vorräte von rund 125 Millionen Euro und könnten zumindest teilweise wertgemindert sein.

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