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© Volkswagen Markt | 02 März 2022

Ukraine-Konflikt mit Folgen für Volkswagen

Der Ukraine-Konflikt hat Auswirkungen auf die Fahrzeugproduktion in Deutschland. Wegen Engpässen bei der Teileversorgung durch den Ukraine-Krieg muss Volkswagen die Produktion an weiteren Standorten drosseln.

Im Wolfsburger Stammwerk in Wolfsburg werde man voraussichtlich ab dem 14. März nicht produzieren können, heißt es von Volkswagen. Auch im Werk Hannover werde es wohl zu Produktionsanpassungen kommen. Zudem seien die konzerneigenen Zulieferwerke betroffen. Aufgrund der marken- und regionsübergreifenden Lieferverpflichtungen ergebe sich ein differenziertes Bild, so dass die jeweiligen Fertigungsbereiche separat ausgeplant werden müssten. Als Grund nannte VW die Kriegshandlungen in der Ukraine, durch die sich auch die Lage der dort ansässigen Zulieferer verschärft habe. Das habe Lieferengpässe zur Folge.

Für die laufende Woche hatte das Unternehmen bereits Produktionsunterbrechungen in seinen Fabriken in Zwickau und Dresden angekündigt. Mehrere tausend Mitarbeiter sollten in Kurzarbeit geschickt werden, berichtet Reuters. Volkswagen hat wegen des seit vielen Monaten andauernden Halbleitermangels bereits starke Produktionseinbußen. Im Wolfsburger VW-Werk wurden nach Betriebsratsangaben im vergangenen Jahr wegen fehlender elektronischer Bauteile über 300.000 Autos weniger gebaut als geplant (Evertiq berichtete).

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