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© Neways Design Analysen | 28 Februar 2022

Neways schwenkt 2021 in die Gewinnzone

Während der Umsatz des EMS-Anbieters Neways 2021 leicht unter dem des Vorjahres liegt, hat sich das Nettoergebnis des Unternehmens stark erholt und ist auf 8,7 Millionen Euro gestiegen, verglichen mit einem Nettoverlust von 3,9 Millionen Euro im Jahr 2020.

„In der zweiten Jahreshälfte haben wir den starken Trend des ersten Halbjahres 2021 fortgesetzt. Wir haben eine starke Verbesserung unserer Marge verzeichnet, vor allem aufgrund bewussterer Entscheidungen, positiver Mix-Effekte und eines starken Fokus auf das Angebot eines größeren Mehrwerts. Es ist uns auch gelungen, die Auswirkungen der internationalen Lieferkettenunterbrechungen auf unsere Margen zu begrenzen. In Kombination mit unserer OneNeways-Transformation führte dies zu einer Erholung und Verbesserung unserer Rentabilität", so CEO Eric Stodel.

Der Nettoumsatz für das Jahr belief sich auf 469,5 Millionen Euro, 1,9 Prozent weniger als im Jahr 2020, was nach Angaben des Unternehmens hauptsächlich auf die Rationalisierung weniger profitabler Kunden zurückzuführen ist. Das Wachstum mit bestehenden Kunden wurde auch durch die anhaltende Materialknappheit und Unterbrechungen der Lieferkette gedämpft.

„Aufgrund der Rationalisierung weniger profitabler Kunden ist der Umsatz 2021 etwas niedriger als 2020 und das Umsatzwachstum mit bestehenden Kunden wurde durch Materialengpässe und Unterbrechungen der Lieferkette begrenzt. Auf der anderen Seite führte die starke Nachfrage zu einem gut gefüllten Auftragsbuch zu Beginn des neuen Jahres", so Eric Stodel.

Der Auftragseingang stieg im Jahr 2021 um 47,4 Prozent auf 613,5 Millionen Euro. Wie das Unternehmen mitteilt, erhöhte sich der Auftragsbestand zum Jahresende 2021 auf 364,3 Millionen Euro, was einem Anstieg von 61,9 Prozent gegenüber dem Jahresende 2020 entspricht. Dies ist laut Neways auf die Erholung des Automobilsektors, die steigende Nachfrage in der Medizintechnik und das anhaltende Wachstum der Nachfrage in der Halbleiterindustrie zurückzuführen.

Das Unternehmen schaffte im Jahr 2021 den Sprung in die Gewinnzone, da das Nettoergebnis auf 8,7 Millionen Euro stieg, verglichen mit einem Nettoverlust von 3,9 Millionen Euro im Jahr 2020.

„Im Jahr 2022 könnten sich die anhaltenden Unterbrechungen der Lieferkette, die hohen Energiekosten und die steigende Inflation dämpfend auf unser Umsatzwachstum und/oder unsere Rentabilität auswirken. Trotzdem sind wir in einer guten Ausgangsposition für 2022. Unser Auftragsportfolio ist gut gefüllt und wir werden weiterhin hochwertige Lösungen anbieten, um unsere Wettbewerbsposition zu stärken und unsere Rentabilität zu verbessern", sagt Eric Stodel.

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