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© Volkswagen Markt | 17 Februar 2022

VW-Betriebsrat spricht von 330.000 weniger gebauten Autos

Die Chip-Krise macht den Autobauern weiter schwer zu schaffen. Volkswagen hat in seinem Werk in Wolfsburg nach Betriebsratsangaben wegen fehlender Halbleiter im vergangenen Jahr 330.000 Fahrzeuge weniger produziert als ursprünglich geplant.

Insgesamt seien dort 2021 mit knapp 400.000 Einheiten so wenige Fahrzeuge vom Band gelaufen wie seit Jahrzehnten nicht, so Betriebsratschefin Daniela Cavallo. Volkswagen hatte erst Anfang Februar angekündigt, wegen der dramatischen Unterauslastung ab Ostern fast alle Nachtschichten in seinem Stammwerk zu streichen (Evertiq berichtete).

Hoffnung schöpfe der Betriebsrat aus den Plänen für das "Trinity"-Projekt in Wolfsburg, mit dem VW den US-Elektroautobauer Tesla einholen will, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Man kämpfe für die Trinity-Produktion direkt in Wolfsburg - entweder auf dem Werksgelände oder in direkter Nähe zum Stammwerk. Volkswagen will mit dem Trinity ein neues Modell mit hoher Reichweite bauen. Mit einer Entscheidung über den Standort des Projektes sei noch im ersten Quartal zu rechnen.

Die Konzernbetriebsratschefin stimmte die Belegschaft auf länger anhaltende Probleme ein. Die kommenden Monate würden hart werden, berichtet Reuters weiter.

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