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© Volkswagen Markt | 07 Februar 2022

VW will offenbar Nachtschichten im Stammwerk absagen

Der Engpass bei den Chips-Lieferungen hat weitere Folgen für Volkswagen. Die Lieferkrise zwingt den Autobauer aus Niedersachsen ab Mitte April voraussichtlich zur Streichung nahezu sämtlicher Nachtschichten am Stammsitz Wolfsburg.

Demnach dürfte in der größten Autofabrik der Welt in der Zeit nach den Osterfeiertagen vorerst nur noch auf einer Montagelinie auch nachts gearbeitet werden - überall sonst greift dann wohl ein Zwei- statt Dreischichtbetrieb, schreibt dpa. Hintergrund sei der immer noch anhaltende, gravierende Teilemangel bei Halbleitern. Dieser führt seit Monaten in der gesamten Industrie zu Versorgungsengpässen und blockiert besonders in der Fahrzeugbranche Produktion und Auslieferungen.

Bei Volkswagen sei von einer dramatischen Unterauslastung des Stammwerks die Rede, die jetzt spürbare Folgen für das bisherige Schichtsystem habe, heißt es in dem Bericht weiter. So würden nach Plänen des Managements demnächst alle Nachteinsätze der Beschäftigten in der Fertigung des zentralen Modells Golf wegfallen.

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