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© Paul Sakuma / AMD Design Analysen | 04 Februar 2022

AMD präsentiert starke Quartalszahlen

In der globalen Halbleiter-Krise wartet Chiphersteller AMD mit Rekordzahlen auf. Der Intel-Konkurrent steigerte den Umsatz im vergangenen Quartal um 49 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. Experten hätten mit rund 4,5 Milliarden Dollar gerechnet, berichtet dpa.

Wie das Unternehmen weiter berichtet, stellt AMD für das laufende Quartal Erlöse von fünf Milliarden Dollar dank Verkäufen von Server- und PC-Prozessoren in Aussicht. Zudem prognostiziert AMD für das gerade erst angebrochene Jahr bereits ein Umsatzplus von 31 Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar. Das macht sich auch an der Börse bemerkbar: Die Aktie kletterte im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent. Unterm Strich sank der Gewinn im vergangenen Quartal von 1,78 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor auf 974 Millionen Dollar. AMD verwies darauf, dass im Vorjahr eine Steuergutschrift von 1,3 Milliarden Dollar den Überschuss aufgebessert habe.

Nachdem sich beim Rivalen Intel die Markteinführung neuer Prozessor-Generationen durch Probleme bei Produktionstechniken verzögert hatte, konnte AMD in den vergangenen Jahren zu Intel aufholen und beispielsweise mit seinen neuen Chips Boden im Geschäft mit Rechenzentren gutmachen. Allein im vergangenen Jahr wurde der Umsatz der entsprechenden Sparte mit einem Sprung von 3,3 auf 7,1 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.

AMD rechne damit, dass der PC-Markt in diesem Jahr auf dem hohen Niveau von rund 350 Millionen verkauften Geräten bleiben werde, sagt Konzernchefin Lisa Su. Zugleich rechnet sie damit, dass vor allem die Nachfrage nach teureren und leistungsstärkeren Chips für Unternehmen und Premium-Geräten steigen werde. AMD hoffe, Marktanteile dazuzugewinnen. Der Konzern versuche angesichts der Engpässe, sich mit Vorauszahlungen Platz auf den Produktionslinien seiner Auftragsfertiger zu sichern, so Su.

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