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© Siltronic Komponenten | 03 Februar 2022

Siltronic AG im Geschäftsjahr 2021 stark gewachsen

Die Siltronic AG hat 2021 einen deutlichen Anstieg von Umsatz und Ergebnis verzeichnet. Diese Entwicklung basiere in erster Linie auf einem starken Anstieg der abgesetzten Waferfläche, heißt es von Unternehmensseite.

Trotz der gescheiterten Übernahme durch GlobalWafers blickt Siltronic nach eigenen Angaben in eine erfolgreiche Zukunft. Das Geschäftsjahr sei geprägt gewesen von starker Nachfrage der Kunden aufgrund von Nachholeffekten aus dem Jahr 2020, anhaltend hohen Investitionen in Digitalisierung und einer zunehmenden Verwendung von Halbleiterbauteilen in immer mehr Anwendungen. Im zweiten Halbjahr hätten sich deutlich steigende Absatzmengen, leicht steigende Preise und ein wieder stärkerer US-Dollar positiv auf Umsatz und Ergebnis ausgewirkt. Diese positiven Effekte wurden allerdings teilweise von Kostensteigerungen insbesondere im Bereich der Energie- und Frachtkosten aufgezehrt.

Highlight des Jahres 2021 war nach Firmenangaben der Startschuss für den Bau der neuen 300 mm-Fabrik am Standort Singapur. Mit der Investition in ein hochmodernes und kosteneffizientes Werk begleitet Siltronic die Expansionspläne der Kunden und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum des Unternehmens. Die zusätzlichen Produktionskapazitäten sind dabei bereits zu größten Teilen durch langfristige Lieferverträge mit Kunden abgesichert.

"Mit diesem Projekt wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Siltronic AG gestellt. Die neue Fabrik ermöglicht uns weiter zu wachsen und unsere Position als einer der Technologieführer zu festigen. Wir bedauern, dass die Übernahme durch GlobalWafers aufgrund fehlender regulatorischer Freigaben nicht vollzogen werden konnte. Das lag nicht in unserer Hand. Wir sehen uns jetzt aber in einer guten Ausgangsposition auch als selbständiges Unternehmen weiter erfolgreich zu bleiben“.Dr. Christoph von Plotho, Vorstandsvorsitzender der Siltronic AG

Der vorläufige und noch ungeprüfte Umsatz der Siltronic AG lag 2021 mit 1.405 Millionen Euro 16 Prozent über dem Vorjahr (1.207,0 Millionen Euro). Das EBITDA erreichte 466 Millionen Euro und lag damit 41 Prozent über dem Vorjahr (2020: 332,0 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge lag bei 33 Prozent (2020: 27,5 Prozent).

Das EBITDA des Berichtsjahres war durch Effekte aus dem Übernahmeangebot von GlobalWafers per Saldo in Höhe von 6 Millionen Euro entlastet, während das Vorjahr in Höhe von 12 Millionen Euro belastet war. Unter Vernachlässigung dieser Einflüsse hätten sich für 2021 ein EBITDA von 460 Millionen Euro ergeben nach 344 Millionen Euro für 2020. Die EBITDA-Marge wäre von 28,5 Prozent im Vorjahr auf 32,8 Prozent im Berichtsjahr geklettert, was einem Plus von 4 Prozentpunkten entsprochen hätte.

Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich mit rund 317 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2020: 192,2 Millionen Euro) deutlich gesteigert. Die EBIT-Marge 2021 lag bei rund 23 Prozent gegenüber 15,9 Prozent im Jahr 2020.

Der vorläufige Umsatz von rund 377 Millionen Euro im vierten Quartal 2021 lag leicht über dem dritten Quartal (371,6 Millionen Euro). Dies ist in erster Linie auf die Kursentwicklung des Euro zum US-Dollar zurückzuführen. Die Produktionskapazitäten waren weiterhin voll ausgelastet. Das EBITDA des vierten Quartals übertraf mit vorläufig 144 Millionen Euro das Vorquartal um rund 21 Millionen Euro. Der Anstieg ist in Höhe von rund 12 Millionen Euro auf positive Effekte aus dem Übernahmeangebot von GlobalWafers zurückzuführen. Ohne den Einfluss des Übernahmeangebots hätte die EBITDA-Marge 35 Prozent erreicht.

Zu den andauernden Unsicherheiten für 2022 zählen weiterhin geopolitische und weltwirtschaftliche Entwicklungen, aber auch der weitere Verlauf der Corona-Pandemie. Das Unternehmen erwartet für das Jahr 2022 ein positives Marktumfeld und deutlich steigende Preise. Inflationsbedingt deutlich steigende Kosten würden das Ergebnis aber deutlich belasten.

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