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© Vodafone Markt | 01 Februar 2022

Vodafone mit deutlicher Investition in OpenRan-Technik

Vodafone kooperiert mit dem Chiphersteller Intel und anderen Konzernen aus dem Silicon Valley bei der Produktion von Halbleitern für die sogenannte OpenRan-Technologie. Dabei handelt es sich um offene Funkzugangsnetze.

Hardware-Komponenten einer Basisstation und die notwendige Software brauchen bei OpenRan nicht mehr von einem Anbieter zu kommen. Die Kooperation mit Intel werde Vodafone ermöglichen, neue digitale Dienste einzuführen und die Funknetze mithilfe von Künstlicher Intelligenz zu optimieren, so Santiago Tenorio, Direktor für Netzarchitektur bei Vodafone gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. In dem neuen digitalen Kompetenzzentrum von Vodafone in Málaga arbeiten 650 Software-Ingenieure und Techniker, dazu kommen 50 Mitarbeiter, die sich mit der Entwicklung von Open RAN befassen.

Etwa 20 Anbieter, die sich auf das Design und die Entwicklung von Chip-Architekturen spezialisiert haben, werden sich Vodafone anschließen, um die Fähigkeiten von Open RAN zu verbessern. Der Schwerpunkt des Forschungs- und Entwicklungszentrums liegt auf dem Aufbau eines starken Ökosystems für das Siliziumdesign in Europa.

Eine der Hauptstärken von Open RAN ist die Trennung von Hard- und Software in einer Mobilfunk-Basisstation, die eine Mischung von Geräten verschiedener Hersteller ermöglicht. Das bedeutet, dass Vodafone schnell auf die Kundennachfrage nach mehr Kapazität und neuen Diensten reagieren kann, indem es einfach neue Software auf General Purpose Hardware aufspielt.

Durch die Zusammenarbeit mit Anbietern bei der Mikrochip-Architektur und dem Design kann Vodafone eine größere Interoperabilität innerhalb des Open-RAN-Ökosystems erreichen. Das Unternehmen wird die gemeinsam entwickelten Siliziumlösungen in seine Plattformen implementieren, um bei steigenden Anforderungen an die Netzkapazität eine höhere Leistung und Effizienz zu erzielen.

„Als Pionier des Open RAN hat sich Vodafone mit spezialisierten Technologieunternehmen zusammengetan. Die Silizium-Innovation wird die Position Europas auf dem Weltmarkt stärken und die Einführung neuer digitaler Dienste beschleunigen", sagt Francisco Martin, Leiter von Open RAN, Vodafone.

Wie Vodafone bereits mitgeteilt hat, will das Unternehmen über einen Zeitraum von fünf Jahren 225 Millionen Euro in das zentrale Zentrum in Málaga investieren.

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