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© Philips Design Analysen | 18 Januar 2022

Philips bleibt im Schlussquartal unter den Erwartungen

Auch Philips bekommt die weltweiten Lieferkettenprobleme zu spüren. Die Zahlen aus dem Schlussquartal 2021 sind zudem durch die Folgen eines Produktrückrufs belastet.

Vorläufigen Berechnungen zufolge liegt der Umsatz in dem Quartal bei rund 4,9 Milliarden Euro und damit rund 350 Millionen Euro unter der bisherigen Prognose, teilt der Medizintechnikkonzern mit. Auf vergleichbarer Basis sei dies den Angaben nach ein Rückgang zum Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozent. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte dürfte 650 Millionen Euro erreichen, teilt Philips weiter mit. Zudem falle eine Sonderbelastung an, die mit 420 Millionen Euro höher sei als zuvor erwartet. Grund seien unter anderem höhere Rückstellungen im Zusammenhang mit einem Rückruf bestimmter Beatmungsgeräte des Konzerns. 

Philips hatte bereits nach einem schwierigen dritten Quartal die Jahresprognose senken müssen, doch selbst diese Ziele dürften nun wohl nicht erreicht werden, berichtet dpa. So deute sich für das Jahr 2021 ein Umsatz von 17,2 Milliarden Euro an, dies entspreche den Angaben zufolge auf vergleichbarer Basis einem Minus von einem Prozent. Zuletzt hatte Philips noch einen Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. 
 

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