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© Siltronic Markt | 17 Januar 2022

Noch kein grünes Licht für Siltronic-Übernahme

Die geplante Übernahme des Münchner Waferherstellers Siltronic durch den taiwanesischen Konkurrenten Global Wafers könnte in letzter Minute noch scheitern. Das berichtet das Nachrichtenportal BÖRSE ONLINE.

So stehe noch immer die Freigabe der Kartellbehörden in China aus, aber auch die Fusionsfreigabe durch das Bundeswirtschaftsministerium. Letztere müsse laut Angebotsunterlagen bis 31. Januar erfolgen, sonst erlösche die Offerte. Ein Global-Wafers-Sprecher sagte demnach gegenüber “€uro“, sollte die Genehmigung nicht erteilt werden und die Offerte scheitern, werde es kein neues Angebot des taiwanesischen Konzerns geben“, so BÖRSE ONLINE. Während laut Nachrichtenagentur Bloomberg die chinesischen Wettbewerbshüter den Deal bald durchwinken könnten, mehren sich Insidern zufolge die Zeichen, dass es dem neuen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck immer schwerer falle, mit Siltronic einen der Marktführer in der Halbleiterbranche in ausländische Hände zu geben - gerade vor dem Hintergrund der allgemeinen Engpässe und der Versorgungssicherheit der Chipindustrie. Global Wafers und Siltronic hatten die Übernahme Ende 2020 vereinbart. Dabei hatte der taiwanesische Konzern sein Gebot zuletzt auf 145 Euro je Aktie nachgebessert. Siltronic kommt damit auf eine Bewertung von 4,35 Milliarden Euro. Hauptaktionär von Siltronic ist der Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie, der sein 30,8-Prozent-Paket an Siltronic dem Käufer bereits angedient hat.
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